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Kommunalwahlen: So manche Mehrheit könnte kippen

Kommunalwahlen: So manche Mehrheit könnte kippen
Kommentar Von Regine Kahl
18.08.2019

Noch herrscht sommerliche Ruhe, doch im September werden kommunalpolitisch die heißen Zeiten anbrechen.

Dann müssen die Parteien „Butter bei die Fische“ geben und Kandidaten für den Job des Bürgermeisters und die Gemeinderäte nominieren. Es wird oft nicht so einfach sein, Leute zu finden, die zum Beispiel gegen einen Amtsinhaber antreten. Wohlwissend, dass es sehr schwer ist, einen Bürgermeister abzulösen.

Noch dazu hat die Arbeit als Rathauschef einiges an Glanz verloren. Namhafte Bürgermeister wie Kurt Gribl in Augsburg oder Ulrich Maly in Nürnberg haben nicht zuletzt wegen der Belastung aufgehört. Besonders schwer ist die Kandidatensuche, wenn der Bürgermeister ehrenamtlich arbeiten soll.

Die große Unbekannte ist die AfD

Die große Unbekannte bei den Kommunalwahlen ist das Abschneiden der AfD. Die Partei hat jüngst zwei Ortsverbände gegründet. Einen im Raum Welden, Zusmarshausen und Dinkelscherben und einen anderen für den Bereich Neusäß, Gersthofen, Diedorf, Stadtbergen und Aystetten.

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Es ist damit zu rechnen, dass die AfD in einige Stadt- und Gemeinderäte einzieht. So manche über die Jahre gewohnte Mehrheit könnte kippen. Auch dieses Szenario lässt einen heißen Wahlkampf erwarten.

Wer tritt an, wer hört auf, wo gibt es Gegenkandidaten? Eine Übersicht für das Augsburger Land finden Sie hier: Wer steht als Bürgermeister zur Wahl?

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