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Thierhaupten

04.12.2019

Neue Chancen für das Seniorenzentrum in Thierhaupten

Seit Langem beschäftigen sich die Verantwortlichen in der Marktgemeinde Thierhaupten mit den Planungen für ein Seniorenzentrum. Nach einem Rückschlag gibt es nun neue Chancen, dass das Projekt verwirklicht werden kann. 
Bild: Alexander Kaya (Symbolfoto)

Plus Nach der Absage der Sozialstation Meitingen gibt es neue Chancen, das Projekt in Thierhaupten zu realisieren. Die Bausumme ist hoch. Wie es nun weitergeht.

Es tut sich etwas in Sachen Seniorenzentrum in Thierhaupten. Mittlerweile gibt es sogar zwei mögliche Partner, die in Zusammenarbeit mit der Gemeinde das Projekt realisieren wollen. Im Rahmen eines Pressegesprächs stellte Bürgermeistermeister Toni Brugger nun die beiden möglichen Kooperationspartner vor.

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Hintergrund: Die Gemeinde hatte mehr als zwei Jahre am Projekt Seniorenzentrum gearbeitet und gefeilt. Dies war stets in enger Abstimmung mit der Meitinger Sozialstation als Kooperationspartner erfolgt. Ende September erklärten jedoch die Verantwortlichen der Sozialstation Meitingen überraschend, dass sie aus dem Projekt aussteigen.

Nach der Enttäuschung gibt es eine neue Chance

Bürgermeister Toni Brugger erklärte, dass dies zwar eine Enttäuschung gewesen sei, die ganze Sache jetzt aber auch eine gute Seite habe. Der Grund: Nun gebe es zwei neue mögliche Partner, die das Seniorenzentrum in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde realisieren wollen. Das ist zum einen der Pflegedienst Sturm mit Sitz in Affing, der auch einen Stützpunkt in Thierhaupten hat. Großes Interesse an dem Projekt hat außerdem der Kreisverband Augsburg Land des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) angemeldet.

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Renate Sturm, die Geschäftsführerin des Pflegedienstes Sturm und der BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Haugg finden das Konzept für das Seniorenzentrum äußerst spannend und hochinteressant. Laut Sturm könnte ihr Pflegedienst, der insgesamt 65 Mitarbeiter hat, die komplette Trägerschaft übernehmen. Das BRK wäre dagegen an einer Partnerschaft interessierte, um spezielle Dienste anbieten zu können. Haugg erklärte: „Das kann beispielsweise eine Hilfe für Demenzkranke sein oder eine Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements. In Thierhaupten gibt es nämlich das Soziale Netzwerk, das einen wichtigen Beitrag leistet, damit ältere Menschen in der Marktgemeinde möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben führen können.

Es gibt noch Diskussionen über den Standort

In der Diskussion stand zuletzt der Standort für das geplante Seniorenzentrum, der von einigen als nicht ideal angesehen wird. Brugger erklärte, dass er mit mehreren Pflegeexperten gesprochen habe. Diese hätten sich alle für den Standort mitten im Ort am Klosterberg ausgesprochen Dabei sei immer wieder betont worden, dass es für die älteren Menschen wichtig sei, nicht an den Rand eines Ortes gedrängt zu werden. Für viele Senioren sei es beispielsweise sehr wichtig, eine Kirche in der Nähe zu haben.

Schließlich wird es der Marktgemeinderat Thierhaupten sein, der darüber entscheidet, in welcher Form und mit welchem Partner das Seniorenzentrum realisiert wird. In der Zwischenzeit werden Bürgermeister Brugger und seine Mitarbeiter ausloten, welche Förderung es für das Projekt gibt. Die Baukosten für den mehrgliedrigen Bau schätzt Brugger derzeit auf rund 3,5 Millionen Euro. Auf dem Areal sind außerdem 18 bis 20 Parkplätze vorgesehen. Ein großer Teil davon soll in einer Tiefgarage errichtet werden.

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