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Neusäß

03.03.2021

TSV Neusäß plant ohne Trainer Charly Pecher

Nach zweieinhalb Jahren hört Trainer Charly Pecher beim TSV Neusäß auf und macht den Weg für einen totalen Umbruch frei.
Foto: Marcus Merk

Plus Das Bezirksliga-Schlusslicht TSV Neusäß steht unter neuer Leitung vor einem totalen Umbruch. Auch der Trainer spielt in den Planungen keine Rolle.

Der TSV Neusäß steht vor einem radikalen Umbruch. Im Sommer wird nicht nur der Sportliche Leiter Günther Hausmann seine Zelte am Lohwald abbrechen, beim Schlusslicht der Fußball-Bezirksliga Nord wird man den Neuaufbau auch ohne Trainer Charly Pecher planen. In einer Videokonferenz seien er und der künftige Sportliche Leiter Klaus Raßhofer im beiderseitigen Einvernehmen übereingekommen, dass ein kompletter Umbruch stattfinden solle.

Den letzten Neuaufbau hatte Charly Pecher betrieben, nachdem er in der Winterpause der Saison 2017/18 den abgeschlagenen Tabellenletzten in einer Art Himmelfahrtskommando übernommen hatte. Pecher konnte den Abstieg aus der Bezirksliga zwar nicht mehr verhindern, stellte dann aber zusammen mit Günther Hausmann eine Mannschaft zusammen, die über die Relegation völlig überraschend den sofortigen Wiederaufstieg realisieren konnte.

Mannschaft ohne Bezirksliga-Tauglichkeit?

Nach den Abgängen und Verletzungen von Matthias Steger, Tim Hofbauer, Emanuel Blenk und Moritz Schiele fehlte in der momentan laufenden Saison die komplette Offensivabteilung. Die Mannschaft scheint schwächer besetzt als in der Kreisliga und stellte nur selten Bezirksliga-Tauglichkeit unter Beweis. Zu allem Überfluss sind die Lohwaldkicker erneut von einer beispiellosen Verletzungsseuche befallen. Spieler wie Nico Rehm haben sich bereits zwei Kreuzbandrisse hintereinander zugezogen. So ist es kein Wunder, dass der TSV erneut die Rote Laterne trägt und diese wohl bis zum Saisonende – so denn ein reguläres Ende zustande kommen wird – auch nicht mehr abgibt.

„Aufgrund dieser Situation ist eine Trennung im beiderseitigen Einvernehmen verständlich“, meint Günther Hausmann. Sein Nachfolger Klaus Raßhofer sucht jetzt nach einem Nachfolger. „Ich wünsche ihm ein gutes Händchen“, sagt Charly Pecher, der auf zweieinhalb schöne Jahre beim TSV Neusäß zurückblickt: „Ohne Schmerzen, ohne Groll.“

Saisonfortsetzung nicht vor Ostern

Obwohl er im restlichen Verlauf der Saison auch noch auf Cem Aydugan, Metin Bas, Ermias Gebisso, Florian Sedlak (pausieren) sowie Philipp Dorsch und Martin Brzovic (Karriereende) verzichten muss, will er Gas geben. Mit einer Fortsetzung des Trainingsbetriebs, der seit Monaten nur über eine Lauf-App funktioniert, rechnet Pecher allerdings nicht vor Ostern.

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