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Wahl in Neusäß: Neue Unbekannte im Spiel

Wahl in Neusäß: Neue Unbekannte im Spiel
Kommentar Von Regine Kahl
22.02.2020

In der Vergangenheit wählte Neusäß schwarz. Doch wird das auch diesmal so sein?

Bisher war Neusäß für die CSU bei Wahlen immer eine „gmahde Wiesn“. Die Mehrheit der Bürger wählte in den vergangenen Jahrzehnten schwarz. Der ehemalige Bürgermeister Manfred Nozar holte in der Stadt Traumwerte von über 70 Prozent. Bei den Stadtratswahlen gab es für die CSU stets über 50 Prozent der Stimmen. Damit konnte sich die CSU in der Politik immer auf eine, wenn auch zuletzt knappe, Mehrheit im Stadtrat verlassen.

Doch bei den Kommunalwahlen sind neue Unbekannte ins Spiel gekommen. Eine Frage wird sein, wie die AfD, die erstmals eine Liste für den Stadtrat hat, abschneiden wird. Dann sind da noch die Grünen, die in Neusäß bereits bei den letzten Wahlen ein starkes Ergebnis einfahren konnten. Es wird sich zeigen, ob der bayernweite Aufwärtstrend der Grünen und genauso der Freien Wähler die Zahl der Anhänger erhöhen wird. Offen ist auch, wie der Generationswechsel bei der SPD beim Wähler ankommen wird.

Die spannendste Frage bei der Kommunalwahl in Neusäß wird unterm Strich also sein, ob es für die CSU so weitergehen wird wie immer und es für eine Mehrheit im Stadtrat reicht oder ob sie sich künftig einen festen oder wechselnden Partner suchen muss.

Lesen Sie dazu den Artikel: Neusäß unter Druck: Wer steuert das Wachstum?

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