Landesliga Südwest

20.04.2019

Augen zu und durch!

Augen zu und durch! Patrick Szilagyi und Xhevalin Berisha (von links) vom SV Cosmos Aystetten werden am Osterwochenende alles in die Waagschale werfen müssen, um beim FC Memmingen II und gegen den VfR Neuburg zu bestehen.
Bild: Oliver Reiser

Für den SV Cosmos Aystetten wird der Druck immer stärker. Mit dem FC Memmingen II und dem VfR Neuburg warten zwei hohe Hürden

Noch hält der SV Cosmos Aystetten mit 30 Punkten den Platz über dem Strich, der in der Tabelle der Landesliga Südwest die gesicherten Teams von den „Wackelkandidaten“ trennt, die nach Beendigung der Saison in die Knochenmühle der Relegation um den Verbleib in der Liga müssen. In Aystetten wäre man wohl heilfroh, wenn das nach dem Doppelspieltag über Ostern weiterhin so wäre. Doch die anstehenden Aufgaben beim FC Memmingen II (Samstag) und im Heimspiel gegen den VfR Neuburg (Montag) verheißen nichts Gutes. „Wir müssen ein paar Eier legen“, weiß Trainer Marco Löring, dass man gegen diese beiden Spitzenteams tunlichst nicht leer ausgehen sollte, denn schon am nächsten Wochenende kommt mit Türkspor Augsburg ein weiterer Aufstiegskandidat.

Während man im Aystetter Lager nach zwei Zu-null-Niederlagen in Folge gegen Ichenhausen (0:2) und in Gilching (0:3) vor allem bei der U23 des FC Memmingen, die als Tabellensechster jenseits von Gut und Böse steht, Hoffnungen hegt, dürfte es gegen die absoluten Spitzenteams Neuburg und Türkspor sehr schwer werden. „Wir stecken nicht auf, wollen und können es noch schaffen“, sagt Kapitän Sebastian Habermeyer zu den Ambitionen des VfR Neuburg. Neben eigenen Siegen sind dafür freilich Patzer der Konkurrenten nötig, wie Habermeyer weiß: „Wenn eines der beiden Mannschaften ausrutscht, müssen wir da sein. Sie müssen den Druck spüren.“ Das Augenmerk dürfte sich dabei in erster Linie auf Türkspor Augsburg richten, das zwar sieben Zähler Vorsprung, aber auch zwei Partien mehr ausgetragen hat.

Boden gut machen will der VfR Neuburg im Heimspiel gegen den SV Mering und am Ostermontag in Aystetten. „Wir wollen beide Spiele gewinnen, sechs Punkte sind unser Anspruch“, sagt Habermeyer. Hat der VfR Neuburg in der Hinserie bereits einen starken Eindruck hinterlassen, macht das Team derzeit einen noch gefestigteren Eindruck. 2019 sind die Lila-Weißen in sieben Spielen noch ungeschlagen, gewannen vier dieser Spiele. Eine entscheidende Rolle dabei kommt Winterneuzugang Michael Denz zu, der in seiner Karriere reichlich Regionalligaerfahrung gesammelt hat.

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Florian Linder kehrt nach Sperre wieder zurück

Bei den Cosmonauten hofft man, dass das Personal nicht noch knapper wird. Neben dem Dauerverletzten Benni Schmoll, der einen Kreuzbandriss auskuriert, werden wohl auch Maximilian Klotz und Manuel Britsch in dieser Saison nicht mehr auflaufen können. Paul Zeller, der beim FC Augsburg arbeitet, ist beruflich abwesend. Gut, dass wenigstens Florian Linder nach seiner drei Spiele dauernden Rotsperre wieder in den Kader zurückkehrt.

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