Langweid

15.03.2019

Den Aufstieg fest im Blick

Den Aufstieg in die 2. Bundesliga fest im Blick haben Martyna Dziadkowiec und die Tischtennis-Frauen des TTC Langweid. In den letzten fünf Spielen will man die Tabellenführung in der 3. Liga verteidigen.
Bild: Oliver Reiser

Der TTC Langweid hat für die 2. Tischtennis-Bundesliga gemeldet. Was sich im Team ändern wird

Ob man beim TTC Langweid den bodenständigen Sponsor gefunden hat, den sich die Tischtennis-Spielerinnen in einem fiktiven Brief ans Christkind in unserer Zeitung gewünscht haben, ist nicht bekannt. Auf jeden Fall hat man sich auf einer Versammlung des Vorstands am Freitagabend dazu entschlossen, den Aufstieg in die 2. Bundesliga anzutreten. Darüber hat man gestern zum Ablauf der Meldefrist auch den Deutschen Tischtennis-Bund in Kenntnis gesetzt.

Wie Vorsitzender Alfons Biller mitteilt, wird es einen Umbruch geben. Langjährige, verdiente Spielerinnen wie Katharina Schneider oder Martina Erhardsberger wollen sich aus beruflichen Gründen zurückziehen und werden nicht mehr uneingeschränkt zur Verfügung stehen. „Sie bleiben an Bord, werden aber nicht das ganze Pensum absolvieren“, sagt Biller. So muss man mindestens zwei neue Spielerinnen holen, zumal sich Nachwuchstalent Sarah Alzinger mit Abwanderungsgedanken trägt.

„Veränderungen sind geplant und werden auch kommen“, erklärt Biller, dass die Verhandlungen mit neuen Spielerinnen weit fortgeschritten sind. „Es ist jedoch noch nichts unterschrieben, alles spekulativ.“ Der Vorsitzende, der in der kommenden Saison auch die sportliche Leitung übernehmen wird, ist erleichtert, dass es weitergeht, nachdem sogar ein Rückzug in die Regionalliga im Raum gestanden sei. „Wir werden auf alle Fälle aufsteigen“, sagt Biller, „gegebenenfalls sogar als Vizemeister.“

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Noch fünf Spiele stehen für die Frauen des TTC Langweid bis zum Saisonende in der 3. Bundesliga an. Deren zwei sind es am Wochenende: Am heutigen Samstag (16 Uhr, Dreifachsporthalle Langweid) gilt es für Katharina Schneider & Co. im Heimspiel gegen die starke Reserve des Zweitligisten TSV Schwabhausen wieder zu punkten und den Vier-Punkte-Vorsprung in die Endphase der Saison zu bringen. Am Sonntag treten die TTC-Ladys dann beim TT Bietigheim-Bissingen an.

Der TTC Langweid ist auf Platz eins mit einem komfortablen Fünf-Punkte-Vorsprung in die Rückrunde. Nach einer Niederlage und einem 5:5 ist der Vorsprung zwischendurch auf zwei Punkte geschmolzen. Nach der überraschenden Niederlage des Tabellenzweiten Offenburg am letzten Sonntag beim Vorletzten Betzingen ist der Vorsprung wieder auf vier Zähler angewachsen. „Wir sind nicht so überlegen, wie es der Vorrunden-Tabellenstand vermittelt“, hat Katharina Schneider vor Rückrundenbeginn gesagt. „Wir könnten auch im vorderen Mittelfeld zu finden sein, denn unsere drei nur mit 6:4 knapp gewonnenen Spiele hätten auch anders ausgehen können. Die Liga ist stark und ausgeglichen“, sagt die Nummer eins des TTC Langweid. Die eigenen Punkteinbußen in der Rückrunde und die Niederlage des Konkurrenten Offenburg gegen Betzingen bestätigen diese Meinung. (mit jug)

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