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Bezirksliga Nord

16.11.2019

Mavros moniert: Einfach zu wenig

Mächtig ins Zeug legen – so wie hier Alexander Heider – wollen sich die Kicker des TSV Meitingen in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause.
Foto: Karin Tautz

In Meitingen ist man trotz erfolgreicher Aufholjagd nicht zufrieden

Lange nach Spielende saß Meitingens Coach Pavlos Mavros noch immer grübelnd im Sportheim. Das jüngste 2:2-Remis gegen die Regionalliga-Reserve des TSV Rain hat sich für den 47-Jährigen nicht nur wie eine Niederlage angefühlt, sondern in ihm auch große Enttäuschung hervorgebracht. Abermals musste der TSV Meitingen durch den Punktverlust in der Fußball-Bezirksliga Nord von der Spitzengruppe abreißen lassen. Einmal mehr stand vor dem Gastspiel am Sonntag (14 Uhr) Ursachenforschung auf dem Programm.

Schiedsrichterentscheidungen hin oder her: Mavros mahnte nach der Partie gegen den TSV Rain II einmal mehr die miserable Chancenverwertung seiner Schützlinge an. „Unsere Kontrahenten haben drei Möglichkeiten und machen zwei Tore und wir benötigen für die gleiche Anzahl 14 Chancen – das kann nicht sein“, ist der 47-Jährige ratlos. Zudem habe ihm von Beginn an der einhundertprozentige Wille, die Mentalität und der Zug im eigenen Spiel gefehlt. „Wir haben das Spiel langsam gemacht. Noch schlimmer wurde es zu Beginn der zweiten Hälfte und das, obwohl wir trainieren wie die Weltmeister“, erklärt Mavros.

Auch für Außenstehende ist die Zwei-Gesichter-Problematik in den Lechauen schwierig nachzuvollziehen. Denn aus heiterem Himmel brannte der TSV Meitingen in der letzten halben Stunde plötzlich ein kunterbuntes Feuerwerk ab – am Können der Lechtaler zweifelt daher schon lange keiner mehr. „Hätten wir von Beginn an so gespielt, wäre es gar nicht erst ins Gewicht gefallen, dass uns der Schiedsrichter zwei Tore aberkannt hat“, versucht Mavros seiner Mannschaft ins Gewissen zu reden.

Im FC Affing sieht der Grieche indes eine der besten Mannschaften der Liga. „Die Mannschaft hat ein Riesenpotenzial, sehr viel Erfahrung und hohe Qualität“, analysiert Mavros, wodurch der FC trotz fehlender Ergebnisse in den letzten Wochen und eines 4:1-Hinspielerfolgs einen ernst zu nehmender Gegner darstellt. Doch all das sei nicht entscheidend.

Sechs Punkte aus den letzten beiden Spielen gefordert

Sechs Punkte aus den letzten beiden Spielen müssen laut Mavros unbedingt her, um über den Winter noch von den ersten beiden Rängen träumen zu dürfen. „Selbst vier sind zu wenig“, stellt der 47-Jährige klar. Mit Matthias Schuster (Bänderriss) und Mark Huckle (Infekt) muss der TSV wohl auf zwei wichtige Säulen verzichten. (vra)

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