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Fußball

14.06.2017

Sie sind heiß auf die Landesliga

Die erste Trainingseinheit für das Unternehmen Landesliga: Tempo und Intensität werden für die Spieler des SV Cosmos Aystetten in den nächsten Wochen zunehmen.
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Die erste Trainingseinheit für das Unternehmen Landesliga: Tempo und Intensität werden für die Spieler des SV Cosmos Aystetten in den nächsten Wochen zunehmen.
Bild: Tobias Karrer

Das Auftakttraining des SV Cosmos Aystetten zeigt: Die Mannschaft hat Großes vor

In hellblauen Trikots bewegen sich die Spieler des SV Cosmos Aystetten in einem mit kleinen Hütchen markierten Quadrat. Zwei Spieler in der Mitte versuchen den außenstehenden Kollegen den Ball abzunehmen. Laut zählen sie die gelungenen Pässe. „Das ist eine lockere Aufwärmübung“, erklärt Trainer Marco Löring. Bald ist’s damit vorbei. Die Vorbereitung auf die Landesliga wird hart.

Pro Woche sind mindestens drei Trainingseinheiten angesetzt. Außerdem stehen am letzten Juni-Wochenende schon die ersten beiden Freundschaftsspiele gegen den TSV Rain und den TSV Schwabmünchen an. Seine Mannschaft bringe die spielerischen Voraussetzungen für die Landesliga mit, ist sich Löring sicher. Allerdings „müssen wir läuferisch und instinktiv zulegen“, sagt er. Der Start in der Landesliga ist der größte Erfolg in der Geschichte des Vereins. „Der Aufstieg ist eine schöne Bestätigung für unsere getane Arbeit“, sagt Teammanager Christian Geib und fügt hinzu: „Jetzt ist es wichtig, sich so schnell wie möglich in der neuen Liga zu akklimatisieren und uns zu etablieren.“ Dabei verlässt sich Cosmos Aystetten vor allem auf die Spieler, die schon den Aufstieg errungen haben. „Wir bauen auf den Kern der Mannschaft und verstärken uns punktuell“, sagt Geib.

Fünf Spieler hat der SV Cosmos Aystetten für sich gewinnen können. Unter ihnen auch Emre Kurt, den Abteilungsleiter Thomas Pflüger als „Königstransfer“ bezeichnet. Der Spieler stand schon für die zweite Mannschaft des FC Augsburg in der Regionalliga auf dem Platz. Seine Entscheidung für Cosmos Aystetten erklärt Kurt so: „Ich wollte sportlich etwas herunterfahren und mich auf die Uni konzentrieren. Außerdem ist die Mannschaft einfach geil.“

Ähnlich sehen es die zwei anderen Neuen, die beim Auftakttraining dabei sind. Stefan Ludic bringt Erfahrungen aus der Landesliga mit. Er hat vorher bei Türkspor Augsburg gespielt. Ludic hat sich vor allem wegen der anderen Spieler für den neuen Verein entschieden. Man kenne sich schon lange und sei gut befreundet, meint er. Außerdem sieht er „großes Potenzial“ in Ay-stetten. Auch Robert Markovic-Mandic kennt schon einige der Spieler aus Aystetten. Zuvor spielte er beim TSV Kriegshaber und mit NK Osijek zehn Jahre lang in der ersten Jugendliga Kroatiens. Weitere Neuzugänge sind Max Lipp vom TSV Gersthofen und Safet Konakovic vom FV Illertissen.

„Da nur wenige neue Spieler kommen, wird es nicht schwer werden, sie in die Mannschaft zu integrieren“, meint Teammanager Geib. Für den Abteilungsleiter und Vereinsvorsitzenden ist vor allem Teamgeist wichtig. Er will, dass die Mannschaft zusammenwächst und als Einheit auftreten kann. Er weiß, dass das Team auf dem besten Weg ist: „Die Jungs kennen sich untereinander und verstehen sich gut.“

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