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Kreis Augsburg

27.01.2016

Augsburg sagt "Ja" zur Straßenbahnlinie 3 nach Königsbrunn

Noch endet die Straßenbahnlinie 3 am Park-&-Ride-Platz in Haunstetten an der Inninger Straße. In Zukunft sollen die Straßenbahnen bis nach Königsbrunn durchfahren.
Bild: Annette Zoepf (Archivbild)

Augsburger Stadträte entscheiden sich eindeutig für die Verlängerung der Straßenbahnlinie 3 nach Königsbrunn. Wer für das Projekt jetzt noch zustimmen muss.

Nachdem bereits der Königsbrunner Stadtrat und der zuständige Ausschuss des Kreistages des Landkreises Augsburg grünes Licht für eine Verlängerung der Straßenbahnlinie 3 nach Königsbrunn gegeben haben, hat am Mittwoch der Wirtschaftsausschuss des Augsburger Stadtrates dem Projekt einstimmig zugestimmt.

Wie berichtet, hatten sich Augsburg, der Landkreis und Königsbrunn Ende vergangenen Jahres auf einen Vertragsentwurf verständigt, der die Kostenaufteilung für den Betrieb der fünf Kilometer langen Strecke regelt. Sobald auch der Kreistag und der Augsburger Stadtrat als Ganzes zugestimmt haben, was eher Formsache ist, ist der Weg für die Stadtwerke frei, die Planungen fortzusetzen und Unterlagen für die Genehmigung (Planfeststellung) bei der Regierung von Schwaben zu erarbeiten.

Straßenbahnlinie 3 von Augsburg nach Königsbrunn nimmt nächste Hürde

Quer durch die Fraktionen wurde gelobt, dass das Projekt nach jahrzehntelanger Diskussion in die Gänge kommt. Freie-Wähler-Stadtrat Volker Schafitel, der letztlich zustimmte, stellte aber kritische Fragen zur Finanzierung. Denn Stadtwerke-Chef Walter Casazza will, wie berichtet, die Verlängerung der Linie 3, die in der Kosten-Nutzen-Wertung exzellent abschneidet, in das Gesamtpaket „Mobilitätsdrehscheibe“ (unter anderem Königsplatzumbau und Bahnhofstunnel) aufnehmen. So sind höhere Fördersätze möglich.

Schafitel, ein Kritiker des Bahnhofstunnels, vermutet hingegen, dass angesichts der Kostensteigerungen beim Bahnhof mit der 3er die Rentabilität des Gesamtprojekts gerettet werden soll. Casazza widerspricht dieser Vermutung.

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