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Kommunalwahl Augsburg

24.03.2020

Bis Donnerstag soll jeder Augsburger seine Wahlunterlagen haben

So sieht der Stimmzettel für die OB-Stichwahl aus.
Bild: Michael Hörmann

Am Mittwoch will die Stadt die letzten der 215.000 Stimmzettel zur Oberbürgermeister-Stichwahl in Augsburg auf den Weg zu den Bürgern schicken. Was die Wähler beachten müssen.

Die Oberbürgermeister-Stichwahl am Sonntag zwischen Eva Weber (CSU) und Dirk Wurm (SPD) wird als reine Briefwahl stattfinden. 215.000 Wähler dürfen abstimmen. Hier die wichtigsten Fragen:

Nachdem die ersten Wahlunterlagen am Samstag in den Briefkästen lagen, will die Stadt nun zügig weitermachen. Bis Dienstag sollen 100.000 Briefwahlunterlagen zugestellt sein, bis Mittwoch soll die gesamte Zahl der 215.000 Stimmzettel auf dem Weg zu den Wählern sein. Die Stadt geht davon aus, dass am Donnerstag, spätestens am Freitag alle Unterlagen zugestellt sind.

Ab wann sich Wähler in Augsburg zur Stichwahl melden können

Frühestens am Freitagmittag können sich Wähler bei der Stadt melden. Das Wahlamt an der Blauen Kappe richtet „Walk-in-Schalter“ ein, die am Freitag von 12 bis 18 Uhr und am Samstag von 9 bis 12 Uhr geöffnet sind. Wer versichert, dass er keine Unterlagen bekommen hat, kann bis Samstag, 12 Uhr, einen neuen Wahlschein erhalten. Der alte wird für ungültig erklärt. Am Sonntag hat der Schalter von 10 bis 18 Uhr offen, aber nur für Bürger, bei denen Unterlagen nicht zustellbar waren. Wähler müssen dann vorher anrufen (324-1950 bis -1957).

Bis zum Leerungstermin am Donnerstag haben die Wähler Zeit, ihre Wahlbriefe mit dem Stimmzettel in jeden Kasten der Deutschen Post einzuwerfen. Danach sollte auf die Sonderbriefkästen der Stadt an den vier Bürgerbüros (Blaue Kappe, Hochzoll, Kriegshaber, Haunstetten) sowie am Gögginger Rathaus zurückgreifen. Bis Sonntagabend, 18 Uhr, sind diese Briefkästen offen.

 

Bei der Briefwahl am vorvergangenen Sonntag hat die Stadt das Feld mit der Wahlschein- bzw. Wahlbezirksnummer auf dem roten Rücksendeumschlag noch selbst vorausgefüllt – diesmal ist das Feld samt Aufforderung an die Wähler zum Eintragen leer geblieben. Das kann es aber auch bleiben, so Helmut Reith vom Wahlamt. Bei der Briefwahl verzichte man auf eine Zuordnung der Stimmen zu Stadtteilen.

Die Coronakrise beeinflusst auch die Oberbürgermeister-Stichwahl in Augsburg

Die Stadt wirbt bei der Rücksendung von Wahlbriefen um Nachbarschaftshilfe für ältere Menschen, die nicht zum Post- oder Wahlbriefkasten gehen können. Wer als Betroffener angesichts von Corona Hilfe bei der Rücksendung oder im Alltag braucht, kann sich beim Freiwilligenzentrum unter 0821/4504220 oder unter augsburg.de/nachbarschaftshilfe melden.

Die 600 Wahlhelfer, die die Stimmzettel auszählen, werden in der Reischleschen Wirtschaftsschule in Dreierteams mit Handschuhen und Schutzmasken auszählen. „Wir haben alle Vorkehrungen getroffen, dass die Wahl gut und sicher durchgeführt werden kann“, so Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU). Zur Sicherstellung demokratischer Grundstrukturen und der Entscheidungsfähigkeit der Stadt sei die Wahl „unverzichtbar“.

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