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Augsburg

09.03.2021

Erbbaurecht für Grundstücke läuft aus: Bewohner hängen in der Luft

Ein Teil der Häuser in der Heimstättensiedlung in Kriegshaber steht auf Grundstücken im Erbbaurecht.
Foto: Klaus Rainer Krieger (Archivbild)

In Kriegshaber fürchten Anwohner, Mitte des Jahres ausziehen zu müssen, weil unklar ist, wie es mir ihren Erbpachtverträgen weitergeht. Der Freistaat beschwichtigt.

Die Bewohner der Heimstättensiedlung an der Reinöhlstraße in Kriegshaber fühlen sich vom Freistaat aktuell hängen gelassen: Wie berichtet laufen Mitte des Jahres 2021 die Erbpachtverträge für die Grundstücke, auf denen ihre Häuser stehen, aus. Danach können die Bewohner - betroffen sind gut zehn Grundstücke - das Haus samt Grundstück kaufen oder ein neues Erbbaurecht zu den heute marktüblichen Konditionen bekommen.

Erbbaurecht in Kriegshaber läuft aus: Anwohner sorgen sich

Zwar herrscht inzwischen Klarheit zum grundsätzlichen Vorgehen, konkrete Summen stehen aber noch nicht im Raum. "Dabei müssen wir jetzt wissen, ob wir uns das künftig noch leisten können oder nicht. Und eine neue Wohnung findet man auf die Schnelle auch nicht", klagt eine Bewohnerin.

Von der Immobilienverwaltung des Freistaats heißt es, dass aktuell noch die Bewertung der Liegenschaften durch einen Gutachter läuft. Dies koste Zeit, weil die Bewertungen aus Gründen der Vergleichbarkeit von einem Gutacher vorgenommen werden sollen, so Geschäftsführer Dieter Knauer. Demnächst würden aber die ersten Angebote an die Bewohner verschickt. Die komplette Begutachtung werde noch bis Ende März dauern. Laut Knauer werde man trotz der engen Zeitschiene den Erbbauberechtigten genug Zeit für eine Entscheidung geben. Niemand müsse befürchten, Mitte 2021 ausziehen zu müssen.

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