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Augsburg

18.07.2019

PCI investiert Millionen in ein neues Lieferzentrum

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Die Unternehmensleitung mit Frank Rösiger, Marc C. Köppe und Holger Sommer (von links) kniet auf der Grünfläche, auf der das neue Lieferzentrum entstehen soll.
Bild: Peter Fastl

Der Hersteller bauchemischer Produkte wächst, die Kapazitäten am Standort Augsburg reichen nicht mehr aus. Daher wird gehandelt.

Zuletzt wurden dem Wirtschaftsraum Augsburg mit den Standortschließungen von Ledvance und bald auch Fujitsu sowie den geplanten Stellenstreichungen bei Kuka und Premium Aerotec gleich mehrere Tiefschläge versetzt. Jetzt kommen wieder positive Meldungen: Der Hersteller bauchemischer Produkte, PCI, wird an seinem Stammsitz in Augsburg einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in die Erweiterung seines Lieferzentrums investieren und so nicht nur bestehende Arbeitsplätze sichern, sondern auf längere Sicht hin auch neue Stellen aufbauen. „Wir freuen uns, dass wir diese Investition tätigen können, der Neubau ist Ausdruck unseres Erfolgs“, sagt der Vorsitzende der Geschäftsführung Marc C. Köppe bei der Präsentation erster Eckdaten.

PCI liefert jährlich 120.000 Tonnen Ware aus

Rund 500.000 Lieferpositionen pro Jahr bearbeitet PCI, etwa 120.000 Tonnen an Material verlassen jährlich das Augsburger Werk. Die sieben Laderampen, die bisher zur Warenabholung bereit standen, reichen nicht mehr aus. Der rund 2400 Quadratmeter große Erweiterungsbau, der vier neue Lademöglichkeiten haben und sich entlang Alter Postweg, Ecke Friedrich-Ebert-Straße erstrecken wird, ist aus Sicht Köppes daher die logische Konsequenz. Baustart soll im Herbst diesen Jahres sein. Ausreichend Personal um das neue Zentrum zu betreiben, sei derzeit vorhanden. Dennoch glaubt Köppe, dass PCI mittelfristig auch in diesem Segment weiter an Personal zulegen wird. „Das alles ist auch ein wichtiges Signal unseren Kunden gegenüber. Gerade wenn es um Flexibilität und Individualität bei der Belieferung geht“, so Köppe weiter. Dazu signalisiere der Bau eines der weiteren PCI-Ziele: Wachstum.

PCI investiert auch in Hamm in Wittenberg

Um dieses Ziel erreichen zu können, hat das Unternehmen zuletzt nicht nur am Standort Augsburg kräftig investiert. Seit 2017 ist ein zweistelliger Millionenbetrag in de Niederlassungen in Hamm und Wittenberg gepumpt worden. Unter anderem in eine Eimer-Abfüllanlage für Pulverstoffe. Sorgen, dass auf den aktuellen Bauboom wieder eine Flaute folgen und damit auch den Hersteller bauchemischer Produkte und seine europaweit 1200 Beschäftigten – am Standort Augsburg sind es rund 460 Mitarbeiter – treffen könnte, hat Köppe nicht. „Was kommt, weiß keiner genau. Im Bergbau würde man sagen, vor der Hacke ist es düster. Aber grundsätzlich ist mir, was die Zukunft angeht, nicht bange.“ Bisher würden erste Abschwungtendenzen nur einzelne Segmente wie die Automobilindustrie treffen. Dazu sieht Köppe selbst in einem konstanten Markt weitere Wachstumschancen für die Gruppe. „Mit innovativen Produkten ist das möglich“, sagt er.

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Markenerlebniswelt und Fliesenlegernationalmannschaft vor Ort

Vorgestellt werden diese künftig in der neu geschaffenen Markenerlebniswelt auf dem Gelände an der Piccardstraße. Hier können Kunden die Produkte der Marken PCI und Thomsit seit Donnerstag live sehen und testen und direkt ihre Einsaztgebiete und Besonderheiten kennen lernen. Laut PCI eine branchenweit einzigartige Möglichkeit – auch für die Fliesenlegernationalmannschaft, die sich bei PCI auf die WM der Berufe vorbereitet. Die WorldSkills finden in diesem Jahr im russischen Kasan statt. Die PCI-Gruppe ist Teamsponsor und will auf diese Weise die Ausbildung und den Nachwuchs im Fliesenlegerhandwerk unterstützen.

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