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Augsburg

05.04.2019

Zwölfjähriger baut Unfall mit Papas Auto und flieht

Die Eltern schliefen, als ein Zwölfjähriger in Augsburg mit Papas Mercedes eine Spritztour startete. Sie endete mit einem Unfall und Ärger mit der Polizei.
Bild: Stefan Puchner/Symbol (dpa)

Die Eltern schliefen, als ein Zwölfjähriger in Augsburg mit Papas Mercedes eine Spritztour startete. Sie endete mit einem Unfall und Ärger mit der Polizei.

Einen teuren Ausflug im Familien-Mercedes unternahm am Donnerstag ein zwölfjähriger Schüler in Augsburg. Er nahm sich nach Angaben der Polizei offenbar als seine Eltern schon zu Bett gegangen waren den Fahrzeugschlüssel und startete eine Spritztour mit dem Auto durch Oberhausen. Die Fahrt endete kurz vor 23 Uhr abrupt, als der Junge in der Zenettistraße gegen einen geparkten Volvo fuhr und hierbei einen Schaden von rund 5000 Euro verursachte.

Zwölfjähriger fährt wieder davon

Nach dem Unfall stieg der Zwölfjährige aus und bat einen dort Zeugen, der den Unfall beobachtete hatte, nicht die Polizei zu rufen. Als der Junge mitbekam, dass der Zeuge den Notruf wählte, stieg er wieder ins Auto und fuhr davon. Die Polizei fuhr zur Wohnung des Fahrzeughalters. Dort öffnete der Zwölfjährige die Wohnungstüre. Seine Eltern schliefen und hatten nach Angaben der Polizei von dem Vorfall offenbar noch nichts mitbekommen. Im Gespräch mit Eltern und Polizei habe der strafunmündige Junge zugegeben, dass er das Auto gefahren habe. Er habe nur eine kleine Runde drehen wollen. Wie sich später noch herausstelle, war der Bub kurz vor dem Unfall mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit an einer Polizeistreife in der Hirblinger Straße vorbei gefahren, die dort gerade wegen einer anderweitigen Anzeigenaufnahme im Einsatz war.

Die Polizei informierte das Jugendamt und prüft nach eigenen Angaben, inwieweit sich der Vater als Fahrzeughalter - abgesehen von der Schadensregulierung - möglicherweise auch strafrechtlich mitverantworten muss. (AZ)

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