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Olympia

01.11.2019

Auf der engen Slalomstrecke in Tokio

Ricarda Funk kommt mit der olympischen Slalomstrecke in Tokio bereits gut zurecht.
Bild: Rebekka Anton

Augsburger Kanuten kehren mit Medaillen und neuen Erkenntnissen von der Olympiastrecke in Japan zurück

Zufrieden machten sich die Slalomkanuten der deutschen Nationalmannschaft um den Augsburger Hannes Aigner (AKV) und die in Augsburg lebende Ricarda Funk (KV Bad Kreuznach) auf die Rückreise aus Japan. Im Gepäck hatte das deutsche Team, das die beiden Leipziger Andrea Herzog und Franz Anton komplettierten, vier Medaillen, darunter je eine goldene und eine bronzene für Aigner und Funk. Es waren die glänzenden Ergebnisse ihrer zwei vorolympischen Testrennen auf der neu gebauten Slalomstrecke von Tokio.

C1-Fahrer Franz Anton hatte als Gewinner der nationalen Olympia-Qualifikation in seiner Disziplin den Vorzug vor seinem Augsburger Konkurrenten Sideris Tasiadis (Kanu Schwaben Augsburg) erhalten. Allerdings wird sich erst bei der EM 2020 endgültig entscheiden, wer von den deutschen C1-Fahrern endgültig das Olympiaticket löst.

Ein Mittelding zwischen Rio und London

Der Kurs in Tokio sei anders als in den bisherigen Olympiastätten in Rio oder London, berichteten die Athleten von ihren Erfahrungen. Ricarda Funk sagte: „Man hört schon, dass die Briten und auch die Brasilianer versuchen wollen, den Kanal irgendwie nachzubauen. Komplett geht es nicht, aber man versucht, ein paar technische Besonderheiten nachzustellen.“

Hannes Aigner meinte: „Der Kanal in Tokio ist eine minimal kleinere Version der beiden anderen Strecken. Er ist sehr schmal und eng. Ich komme mit der Strecke ganz gut zurecht. Aber die anderen Athleten werden natürlich jetzt auch hier viel trainieren.“ Der Kanal, so seine Einschätzung, sei nicht besonders wuchtig, dafür aber sehr eigenartig und anspruchsvoll. (pm, AZ)

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