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Tennis

01.04.2015

Frauen sind präsent

In der Regionalliga gilt der TC Schwaben als einer der Favoriten. Doch auch der TC Schießgraben und der TCA, mit Francesca Schiavone, haben einiges vor

Augsburg gegen München. So lautet in dieser Saison das Duell in der Regionalliga Süd-Ost der Tennisfrauen. Der TC Schwaben, der TC Schießgraben und der TC Augsburg treffen auf MTTC Iphitos München, TC Großhesselohe und GW Luitpoldpark München II. Komplettiert wird das Achter-Feld der dritthöchsten Liga durch TC GR Weiden und TC BW Dresden-Blasewitz. Viele Derbies, kurze Fahrten, es kann eine spannende Saison werden, die am 1. Mai startet.

Als einer der Favoriten geht der TC Schwaben ins Rennen. In der vergangenen Saison belegte die Mannschaft von Vorstand Anton Huber Platz zwei, verzichtete aber genauso wie Meister Würzburg auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga. „Das ist für uns finanziell nicht machbar“, sagt Huber. Auch in dieser Saison setzt er auf die tschechische Karte.

Fünf Spielerinnen haben einen tschechischen Pass, wobei Neuzugang Michaela Bayerlova aus dem schwäbischen Krumbach kommt. Sein Saisonziel lautet wie immer: „Ein Mittelplatz“. Huber fühlt sich in der Regionalliga wohl, obwohl es schon dort strukturelle Probleme gibt. Die kurze Saison im Sommer, die langen Spielzeiten über fast den ganzen Tag und mangelndes Interesse der Vereinsmitglieder. Selbst Derbies ziehen kaum noch Zuschauer an.

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Dennoch haben die Augsburger Mannschaften wieder schlagkräftige Mannschaften zusammengestellt. „Unsere Frauen sichern uns wichtige Medienpräsenz“, sagt zum Beispiel TCA-Chef Jakob Schweyer. Darum ist er sehr erfreut, dass sein Teammanager Uwe Nothnagel eine prominente Nummer eins gemeldet hat: die italienische French-Open-Siegerin Francesca Schiavone. Die 34-Jährige hat freundschaftliche Beziehungen zum TCA. Sie spielte schon für die Augsburger, ist auf der Tour nicht mehr ganz so aktiv, doch ob sie wirklich in Augsburg auftauchen wird, ist abzuwarten. „Das werden wir kurzfristig entscheiden, ob es finanziell machbar ist“, sagt Nothnagel. Ansonsten setzt er auf Bewährtes. Seine Tochter Caroline ist ebenfalls wie Schiavone eine Rückkehrerin. Als Minimalziel hat Nothnagel den Klassenerhalt ausgegeben.

Auch Manfred Schabert, der Manager des TC Schießgraben, hat wie seine Augsburger Kollegen, zwei neue Spielerinnen verpflichtet. Große Stücke hält er auf die 17-jährige Jessica Regehr aus Regensburg. Überrascht hat ihn der Wechsel von Melanie Hafner nach Großhesselohe. „Sie hatte mir im September eine glasklare Zusage gegeben.“

Auch für Schabert gibt es nur ein Ziel: Klassenerhalt. Die drei Augsburger Vereine wollen ganz einfach nur zusammenbleiben.

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