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Handball

02.12.2018

TSV Haunstetten verschafft sich Luft im Abstiegskampf

Freudensprünge machten die Haunstetter Handballerinnen nach ihrem 28:21-Sieg über die Bundesliga-Reserve der SG Bietigheim. Die Gastgeberinnen haben sich damit Luft im Abstiegskampf der Dritten Liga Süd verschafft.
Bild: Fred Schöllhorn

Drittliga-Handballerinnen können nach zweitem Sieg in Folge durchatmen. Defizite gibt es allerdings trotz des 28:21-Siegs gegen Bietigheim II

Alles andere als ein Spaziergang war das Heimspiel der Drittliga-Handballfrauen des TSV Haunstetten in der Albert-Loderer-Halle gegen die SG Bietigheim II: Die Gastgeberinnen mussten sich erheblich strecken, ehe die enorm wichtigen Zähler mit einem 28:21 (14:12)-Heimsieg unter Dach und Fach gebracht waren.

Die Bundesliga-Reserve der SG Bietigheim hat derzeit zwar erhebliche Verletzungsprobleme, konnte aber dank der EM-Pause die Bundesliga-Cracks Kim Braun und Jana Scheib aus ihrer „Ersten“ mit nach Augsburg bringen. Diese beiden Leistungsträgerinnen bereiteten mit ihren überlegten Aktionen und zielgenauen Abschlüssen der Haunstetter Defensive viele Probleme und die TSV-Anhänger unter den rund 200 Zuschauern mussten lange um ihre Schützlinge bangen.

Zumal nach einem ausgeglichenen ersten Durchgang wieder einmal die schon fast obligatorische Schwächephase der Haunstetterinnen folgte. So konnte Bietigheim plötzlich mit 15:14 in der 37. Minute in Führung gehen. „Wir haben leider immer wieder Phasen, in denen wir durch Eigenverschulden den Gegner stark machen“, klagte Haunstettens Trainer Herbert Vornehm, der sich am Ende auch über die mangelnde Chancenverwertung seiner Schützlinge ärgerte: „Drei Siebenmeter und mindestens sieben freie Würfe haben wir heute ausgelassen, das ist normalerweise tödlich.“ Hier machte sich einmal mehr der verletzungsbedingte Ausfall der erfolgreichsten Haunstetter Siebenmeterschützin Annika Schmidt bemerkbar, deren Rückkehr immer noch nicht absehbar ist.

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Allerdings besannen sich Vornehms Schützlinge nach dem Rückstand doch noch auf ihr Können und legten ihre beste Phase hin – mit Erfolg, denn sie konnten sich ihrerseits eine 22:16-Führung (44.) herausarbeiten und diese schließlich über 24:20 auf 27:21 ausbauen. Das Team aus Bietigheim bekam nun spürbar konditionelle Probleme und erholte sich bis Spielende nicht mehr entscheidend. Haunstettens Patricia Horner war es gegönnt, den letzten und entscheidenden Wurf zum 28:21-Sieg zu setzen.

Somit haben sich die Haunstetter Drittligafrauen nach zwei Siegen in Folge ein kleines Polster erarbeitet und in der Tabelle auf Platz acht vorgeschoben, Entwarnung wollen die Trainer dennoch nicht geben: „Der Abstand auf die Gefahrenzone ist immer noch äußerst gering und mit Metzingen II und Möglingen stehen in der Vorrunde noch zwei absolute Hochkaräter an“, warnt Co-Trainer Max Högl seine Mannschaft.

TSV Haunstetten Frey, Schmidt (Tor); Irmler (8), Horner (5), Niebert (4/3), Knöpfle (3), Henkel, Keßler, Hänsel (je 2), Duschner, Joerss (je 1), Bohnet, Smotzek, Walter

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