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Coronavirus

03.05.2020

Bayern: Diese Lockerungen der Corona-Regeln gelten ab Montag

Am 4. Mai werden die Ausgangsbeschränkungen in Bayern leicht gelockert. Das gilt unter anderem für Friseure und Gottesdienste. Wir geben einen Überblick.
Bild: Angelika Warmuth, dpa

Am 4. Mai 2020 treten in Bayern Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen in Kraft. Friseure dürfen wieder öffnen, Gottesdienste können stattfinden. Der Überblick.

Seit Ende März mussten die bayerischen Bürger wegen der Ausgangsbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie ohne Friseurbesuche auskommen - jetzt darf wieder geschnitten und geföhnt werden. Die Öffnung der Friseurgeschäfte und einige weitere Lockerungen treten am Montag, 4. Mai, in Kraft - also eine Woche nach Einführung der Maskenpflicht. Wir geben Ihnen einen Überblick über die Erleichterungen.

Friseure

Ab Montag dürfen Friseure in Bayern wieder arbeiten - allerdings nur unter Auflagen und mit eingeschränkter Angebotspalette. Richtschnur für die Salons ist ein Hygienekonzept des Landesverbands des bayerischen Friseurhandwerks und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW). Neben Handschuhen und Mundschutz für Friseure und Kunden enthält das Papier auch Anweisungen zur Desinfektion von Oberflächen und Werkzeugen.

Bayern: Diese Lockerungen der Corona-Regeln gelten ab Montag

Zudem bleiben viele Angebote vorerst verboten - die meisten davon sogenannte "gesichtsnahe Dienstleistungen" wie Rasur, Bartschnitt oder Augenbrauenzupfen. Besonders Barber-Shops dürfte diese Regelung hart treffen. Ebenfalls verboten sind Trockenhaarschnitte - das Waschen soll bei der Virenbekämpfung helfen. Die Kunden scheinen sich an den Vorgaben nicht zu stören: Bei den meisten Salons stand das Telefon nach Ankündigung der Lockerung nicht mehr still.

Fußpfleger und Physiotherapeuten

Auch Fußpfleger und Physiotherapeuten dürfen ab Montag wieder uneingeschränkt ihrer Arbeit nachgehen. Für beide galt bislang: Medizinisch dringend erforderliche Behandlungen waren erlaubt, alle weiteren Dienstleistungen nicht.

Ab 4. Mai dürfen beide Berufsgruppen nun auch wieder in solchen Fällen tätig werden, die von geringerer therapeutischer Bedeutung sind. Therapeuten und Kunden müssen sich dabei an die Maskenpflicht halten. Ob die Dienstleistungen auch bei Kunden zuhause erfolgen dürfen, ist nicht eindeutig geregelt.

Gottesdienste

Das Verbot von Gottesdiensten war bereits zu Beginn der Ausgangsbeschränkungen umstritten - und verleitete eine Berliner Gemeinde sogar zu einer Klage vor dem Verfassungsgericht. Ab 4. Mai sind Gottesdienste nun wieder erlaubt, allerdings unter strengen Auflagen. Findet ein Gottesdienst im Freien statt, so dürfen maximal 50 Personen teilnehmen, die jeweils im Abstand von 1,5 Metern zueinander stehen oder sitzen müssen.

In den Gebäuden der Religionsgemeinschaften gilt: Der Abstand muss 2 Meter betragen. Wie viele Teilnehmer zugelassen sind, ergibt sich damit aus den räumlichen Gegebenheiten der Kirchen. Der Gesetzgeber hat zudem die Höchstdauer von Gottesdiensten auf 60 Minuten festgelegt. Für alle Teilnehmer gilt die Maskenpflicht. Ausnahme: Bei liturgischem Sprechen und Predigen darf die Maske abgelegt werden.

 

Versammlungen

Auch Versammlungen dürfen ab 4. Mai wieder abgehalten werden - solange sie nicht mehr als 50 Teilnehmer haben und im Freien stattfinden. Zudem müssen Versammlungen ortsfest sein - Demo-Züge sind also nicht erlaubt. Veranstalter dürfen pro Tag nur eine Versammlung mit gleichen Teilnehmern durchführen und müssen auf Flyerverteilung verzichten. Wie bei Gottesdiensten gilt auch hier die Höchstdauer von 60 Minuten.

Alle Informationen rund um das Coronavirus und die Entwicklung in Deutschland finden Sie in unserem News-Blog.

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Die Diskussion ist geschlossen.

04.05.2020

Das sind doch keine wirklichen Lockerungen. Wenn das so weiter geht dauert das bis - geschätzt - 2030 bis unsere Grundrechte wieder Grundrechte sind.

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04.05.2020

Von nicht mal 2 Monaten auf 10 Jahre schließen #notbad

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