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Neuer Deutschland-Takt: Die Bahn muss jetzt Tempo machen

Kommentar Von Josef Karg
02.12.2020

Das Milliardenprojekt ist Bestandteil des künftigen Deutschland-Taktes, mit dem Bahnfahren attraktiver werden soll. Damit das klappt, muss noch einiges passieren.

Man kann gespannt sein, ob die Bahn die Schnellfahrstrecke zwischen Augsburg und Ulm bis 2030 fertiggestellt hat. Eher nicht, mutmaßen Bahnexperten. Zumindest aber weitgehend fertiggestellt sollte das Milliardenprojekt bis dahin schon sein. Denn es ist Bestandteil des künftigen Deutschland-Taktes, der Bahnfahren deutlich attraktiver machen soll.

Deutschland-Takt: Schienennetz muss gezielt ausgebaut werden

Deutschland-Takt, das heißt: Jede halbe Stunde soll ein Zug von Stadt zu Stadt verkehren. Auch auf dem Land soll man ohne lange Wartezeiten umsteigen können. Bahnfahren soll in Deutschland so simpel werden wie die Benutzung von U-Bahnen in Metropolen.

Um das zu bewerkstelligen, muss das heutige Schienennetz gezielt ausgebaut und auch „beschleunigt“ werden. Nur so können Nahverkehr, Fernverkehr, Bahn und Bus bundesweit präziser aufeinander abgestimmt werden.

Fahrgastzahlen verdoppeln? Wichtige Strecken müssen ausgebaut werden

Der Deutschland-Takt soll einen wichtigen Beitrag zu den verkehrspolitischen Zielen des Bundes leisten: Von einer Verdoppelung der Fahrgastzahlen und Steigerung des Marktanteils im Schienengüterverkehr auf mindestens 25 Prozent ist die Rede.

Damit das nicht nur Blütenträume sind, muss die Bahn aber gerade beim Bau von Strecken wie Ulm-Augsburg zügig die Weichen stellen.

Lesen Sie dazu auch den Hintergrund: Bahnverkehr Augsburg-Ulm: So könnte die neue Strecke aussehen

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