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München-Lindau

24.03.2013

Ramsauer sagt Bahnausbau im Allgäu zu

Wird elektrischer Strom die Dieselloks auf der Bahnstrecke Memmingen - Lindau verdrängen? Hier die einspurige Trasse nahe Tannheim.
Bild: Jörg Schollenbruch

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer setzt sich für eine bessere Verkehrsanbindung des Allgäus ein. Mit Mitteln des Bundes soll die Strecke München-Lindau elektrifiziert werden.

Die seit Jahren ausstehende Elektrifizierung der Bahnstrecke München–Memmingen–Lindau, die Bayern mit der Schweiz verbindet, ist einen großen Schritt vorangekommen. Verkehrsminister Peter Ramsauer hat den Allgäuer Abgeordneten Gerd Müller und Stephan Stracke (alle CSU) zugesagt, dass der Bund die zusätzlichen Kosten für dieses Vorhaben, beispielsweise für den Lärmschutz, übernimmt. Dabei geht es um rund 63 Millionen Euro. Außerdem sei Berlin bereit, so Müller gegenüber unserer Zeitung, die vom Freistaat Bayern vorgestreckten 55 Millionen Euro für den Ausbau vorzeitig abzulösen.

"Quantensprung für das Allgäu"

Müller und Stracke sprachen von einem „Durchbruch“ und einem „Quantensprung für das Allgäu“. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es: „Für uns ist es das wichtigste schwäbische Großprojekt in den nächsten fünf Jahren.“ Von der Bahn AG erwarten sie, nachdem die Finanzierung sichergestellt sei, dass sie das Vorhaben jetzt schnell umsetzt und es bis zum Jahr 2018 fertigstellt. bom

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