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Lauingen/Höchstädt

12.08.2019

Badeunfälle in Lauingen und Höchstädt: Mädchen gerettet, Mann reanimiert

Am Auwaldsee wurden am Sonntag zwei Mädchen aus dem Wasser gerettet.
Bild: Katrin Reif (Archivfoto)

In Lauingen werden zwei Mädchen aus dem Auwaldsee gezogen, in einem Höchstädter Baggersee verliert ein 56-Jähriger das Bewusstsein und wird reanimiert.

Am Sonntag ist es sowohl in Lauingen als auch in Höchstädt zu einem Badeunfall gekommen - beide Fälle endeten glücklicherweise glimpflich.

In Lauingen passierte es am Sonntag gegen 18 Uhr, als zwei Kinder im Alter von acht und zehn Jahren am Ufer des Auwaldsees planschten. Wie die Polizei mitteilt, geriet das achtjährige Mädchen dabei aus bislang nicht geklärten Gründen unter Wasser und klammerte sich aus Angst an die Zehnjährige, so dass beide unter Wasser gerieten.

Bruder und Vater retten die Mädchen aus dem Lauinger Auwaldsee

Der 17-jährige Bruder des achtjährigen Mädchens und dem Vater der Zehnjährigen konnten beide umgehend aus dem Wasser ziehen. Beide Mädchen erlitten leichte Unterkühlungen und wurden zur weiteren Überwachung in eine Kinderklinik gebracht. Hierbei kam auch ein herbeigerufener Rettungshubschrauber zum Einsatz.

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Zu einem weiteren Badeunfall war es ebenfalls am Sonntag gekommen, gegen 16.50 Uhr an einem Baggersee östlich des Bruckwörthweges in Höchstädt.

Alkohol getrunken und in den Höchstädter Baggersee gestiegen

Dort hatte ein 56-jähriger Höchstädter zusammen mit Bekannten reichlich Alkohol getrunken und sich dann entschieden, noch eine Runde zu schwimmen. Nachdem er ins Wasser gestiegen war, schwamm er laut Polizei mehrere Meter in den See hinaus. Auf dem Rückweg fiel den Begleitern plötzlich auf, dass der 56-Jährige immer weiter unter Wasser sank. Seine 23 und 35 Jahre alten Begleiter zogen ihn daraufhin aus dem Wasser.

Bekannte des Mannes reanimieren ihn

Da der Mann das Bewusstsein verloren hatte, begannen sie unverzüglich mit Reanimationsmaßnahmen. Kurz darauf kam der 56-Jährige wieder zu sich und wurde anschließend zur weiteren Behandlung ins Dillinger Krankenhaus gebracht.

In beiden Fällen war es dem sofortigen Einschreiten von Familienmitgliedern und Zeugen zu verdanken, dass es zu keinen schwerwiegenden Verletzungen oder gar Schlimmeren kam, betont die Polizei. (pol)

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