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Gundelfingen

25.02.2020

Der Gundelfinger Gaudiwurm trotzt dem Regen

Die neu eingeführte Bonpflicht war das Thema dieser Fußgruppe.
Bild: Horst von Weitershausen

Plus Zahlreiche Narren feiern beim Faschingsumzug der Glinken in Gundelfingen. Auch das graue Wetter stoppt die Teilnehmer nicht.

Auch ein trüb-grauer, regenverhangener Himmel konnte den bunten Gaudiwurm durch Gundelfingen nicht aufhalten. Ob bei den gut Dutzend Musikkapellen, den zahlreichen Fußgruppen oder auf den herausgeputzten Wagen der Faschingsgesellschaften aus der Region, die Stimmung war zum Faschingsendspurt einfach hervorragend.

Faschingsumzug in Gundelfingen: Gruppen lassen sich einiges einfallen

Und suchten die zahlreichen Faschingsbegeisterten am Wegesrand zu Beginn des Umzugs Schutz vor den Regenschauern und der frischen Brise, so ließen sie sich von dem bunten Gaudiwurm aus ihrer Deckung zum Mitfeiern hervorholen. Hatten die Eltern Heinrich aus Gundelfingen ihre vier Kinder Pia, Lea, Mia und Elany zu Beginn noch gut beschirmt auf den Umzug warten lassen, so war die Jagd nach Süßigkeiten auch ohne Regenschutz eröffnet, als sich der Gaudiwurm an ihnen vorbeischlängelte.

Zahlreiche Teilnehmer zogen beim Faschingsumzug durch Gundelfingen - hier zum Thema "Maut".
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Trotz Regen: So gut war die Stimmung beim Umzug in Gundelfingen
Bild: Horst von Weitershausen

Neben den Faschingsgesellschaften aus Höchstädt, Dillingen, Lauingen, Finningen, Bachhagel, Steinheim, Donaualtheim, Dischingen sowie den Gundelfinger Glinken als Veranstalter des großen Umzugs hatten sich auch die vielen Fußgruppen einiges einfallen lassen. Ob Conny Deisler mit seinem zweiköpfigen Brückenbautrupp oder die Gruppe um Michael Althammer aus Gundelfingen, die unter dem Motto „Für jeden Scheiss brauchst einen Bon“ durch die Innenstadt zog. Diesem Motto hatten sich auch die Damen des Gewerbes angeschlossen und wurden von den vielen Narren am Wegesrand für ihren Einfall beklatscht. Doch die Tradition kam beim großen Gundelfinger Faschingsumzug nicht zu kurz. Da hatten die Bachtalia-Hexen ebenso ihren großen Auftritt wie die Donaualtheimer Bärentreiber der Hallo Wach oder die Gundelfinger Tschasibo-Hexen.

Der Gundelfinger Gaudiwurm trotzt dem Regen

So manche Gruppe wagt eine Hebefigur

Die Gardetänzerinnen der einzelnen Faschingsgesellschaften zeigten allesamt gut beschirmt ihre tänzerischen Marschformationen, und so manche Showtanzgruppe wagte trotz des nassen Untergrunds die eine oder andere Hebefigur, was von den Narren am Wegesrand mit großem Applaus belohnt wurde. Beeindruckend auch die überaus akrobatischen Cheerleader der Gruppe „Firegirls“. Mit dem Spruch „Lieber rot wählen als rot werden“ zog die Gundelfinger SPD mit im Gaudiwurm und wusste dabei einen unerwarteten Farbtupfer zu setzen.

Klar, dass auch die traditionellen Hästräger im Gundelfinger Gaudiwurm nicht fehlen durften.
Bild: Horst von Weitershausen

Seit Jahren schon dabei beim Gundelfinger Umzug sind Anette und Manni, die natürlich mit Faschingskostümen unterwegs sind. In diesem Zusammenhang bedauern sie, dass nicht mehr erwachsene Zuschauer in Kostümen zu diesem Faschingsendspurt kommen. Der Meinung sind auch die Familien Hieber und Wolf aus Gundelfingen, die ebenfalls in ihren bunten Clown-Kostümen Farbtupfer in den Zuschauerreihen setzen. Nach rund 80 Minuten ist das Gaudiwurm-Spektakel mit dem Vorbeizug des gesamten Hofstaats mit Prinzenwagen der Gundelfinger Glinken vorbei. Doch viele Besucher bleiben noch, um das Faschingsende miteinander bei dem einen oder anderen, warm machenden Getränk zu feiern.

Viele Bilder vom Umzug in Gundelfingen finden Sie in unserer Galerie.

Bilder vom Umzug in Holzheim finden Sie hier.

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