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Landkreis Dillingen

18.10.2018

Der Landkreis hat jetzt drei Bezirksräte

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Johann Popp
Bild: Amtsgericht (Archiv)

Neben Johann Popp sind jetzt auch Heidi Terpoorten und Alois Jäger im Schwabenparlament. Sie haben einiges vor.

In drei Wochen schon tritt der neue Bezirkstag zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Am Donnerstag, 8. November, ist es soweit. Alois Jäger, frisch gewählter Bezirksrat aus Lauingen, hat das Datum sofort parat. Da bei dieser Sitzung auch der neue Bezirkstagspräsident gewählt wird, werde es besonders spannend.

Arbeitsplätze schaffen

Der FDP-Politiker freut sich riesig über den Einzug in das Gremium und bereitet sich schon darauf vor. Unter anderem mit Sitzungsprotokollen des vergangenen Jahres will er sich auf den aktuellen Stand bringen. „Für eine erfolgreiche Mitarbeit gehört es auch dazu, die Vergangenheit zu kennen“, sagt Jäger. Im Bezirkstag will er sich auch dafür stark machen, dass die Einrichtungen des Bezirks gleichmäßig in Schwaben verteilt sind. „In unserem Landkreis gibt es nur die Ausstellungen im Höchstädter Schloss.“ Eine eigene Einrichtung für Pflege oder eine Pflegeschule würde Arbeitsplätze schaffen und die Bürger hätten kürzere Wege.

Drei aus dem Kreis - ein Team

Im Bezirkstag wird er unter anderem auf Johann Popp (CSU) aus Wertingen treffen und auf Heidi Terpoorten (die Grünen) aus Binswangen, die es ebenfalls zum ersten Mal in das Gremium geschafft hat. Jäger ist sich sicher: „Wir bilden zusammen ein Team, das hilft uns gegenseitig.“ Auch Heidi Terpoorten denkt, dass sich die drei Bezirksräte aus dem Landkreis Dillingen gemeinsam überlegen werden, was sie für die Region tun können. „Johann Popp und ich arbeiten ja auch im Kreistag gut zusammen.“

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Die Grünen-Politikerin freut sich auf die ausgeglichene Mischung im neuen Bezirkstag zwischen neuen und langjährigen Räten. Ein Ziel der Kreisrätin ist die Einrichtung von Pflegestützpunkten, wo Angehörige von Pflegebedürftigen Hilfe etwa bei Rechtsfragen kriegen können. Es gibt bereits Bürgersprechstunden zur Fragen der Sozialhilfe in Dillingen, Wertingen und Höchstädt. Doch Heidi Terpoorten meint, das Angebot sei zu gering und kaum bekannt. Außerdem will sich die Binswangerin, die selbst in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung arbeitet, für bessere Arbeitsbedingungen für Pflegepersonal starkmachen. Der Bezirk, der selbst verschiedene Pflege- und Krankeneinrichtungen betreibt, könnte da Vorreiter sein.

Johann Popp sagte, er sei zu jeder Form der Zusammenarbeit mit den beiden gerne bereit.

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