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Waldverjüngung

30.03.2009

Förster bewerten den Verbiss im Wald

In ganz Bayern werden von März bis Mai die Außenaufnahmen für das "Forstliche Gutachten zur Situation der Waldverjüngung 2009" durchgeführt. Im Landkreis Dillingen sind deswegen die Förster des Amts für Landwirtschaft und Forsten (ALF) Wertingen unterwegs.

Dillingen - In ganz Bayern werden von März bis Mai die Außenaufnahmen für das "Forstliche Gutachten zur Situation der Waldverjüngung 2009" durchgeführt, im Landkreis Dillingen sind deswegen die Förster des Amts für Landwirtschaft und Forsten (ALF) Wertingen unterwegs.

Förster Manfred Richter erklärt in einer der regionalen Auftaktveranstaltungen die Vorgehensweise: "Pro Hegegemeinschaft werden zwischen 30 und 40 Verjüngungsflächen aufgenommen." Die Auswahl der Punkte erfolge nach einem bayernweit systematisch angelegten Gitternetz, mit einer Maschengröße von 1,225 Kilometern. Jede Fläche müsse mindestens 1300 Pflanzen pro Hektar aufweisen, die über 20 Zentimeter groß sind, und eine Mindestlänge von 50 Metern haben, berichtet der Förster weiter.

Auf jeder Fläche werden an fünf Stichprobenpunkten insgesamt 75 Einzelbäumchen mit mindestens 20 Zentimeter Höhe untersucht. Durch Zäune geschützte Flächen werden nicht aufgenommen.

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Auswertung in der LWF

Die Auswertung erfolge von Mai bis Juli in der Bayerischen Landesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (LWF), erklärte Manfred Richter weiter. Die Ergebnisse kommen dann zurück zum ALF, wo Forstdirektor Heinrich Reber sie beurteilt, unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten. Letztendlich erhält sie die Untere Jagdbehörde im Landratsamt zur Entscheidung, ob die Abschusspläne angepasst werden müssen.

Gespräche zwischen der Forstverwaltung und den Jägern hielt Franz Helmschrott für sehr wichtig. Allerdings denkt der Leiter der Hegegemeinschaft Zusamtal: "Wenn die Landwirtschaft, die Jäger und die Forstwirtschaft eng zusammenarbeiten, brauchen wir diesen Aufwand nicht." (bbk)

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