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17.08.2019

Intensive Probenarbeitenin Binswangen

Für „Carmen“ gilt es noch viel zu tun

Bedingt durch sein berufliches Engagement an der Staatsoper in München bringt der musikalische Leiter des Binswanger philharmonischen Blasorchesters ein gewisses Faible für große Bühnenwerke mit. Vor allem die drei Open-Air-Projekte „Das Land des Lächelns, „Die Fledermaus“ sowie „La Bohème“ tragen seine unverkennbare Handschrift und begeisterten ein breites Publikum. Schon seit einigen Monaten begleitet die Musik der Oper „Carmen“ die Probenarbeit des großen Blasorchesters des Musikvereins Binswangen sowie eines Projektchors, bestehend aus dem Kinder- und Jugendchor „Lilacs“ aus Landshausen, dem Chor der Universität Augsburg sowie dem Männerensemble des Gesangvereins Binswangen. Der Anspruch des Arrangements, basierend auf höchstem Anforderungsniveau des Originals, erfordert gerade von Amateurmusikern bzw. auch Amateursängern zusätzliche intensive Probenarbeit. Doch alle Akteure folgen Christoph Günzel, dem Leiter des Gesamtprojekts, mit seiner musikalischen Regie mit hohem Engagement. Zur Sopransolistin Carmen Sanchez-Piva und ihren ebenso schon „heimisch“ gewordenen männlichen Kollegen Sang-Eun Shim (Tenor) sowie Tobias Neumann (Bariton) von der Staatsoper München gesellt diesmal noch die Altistin Nastasja Neumann in der Titelrolle. Sämtliche Künstler genießen an verschiedenen Opernhäusern und auf großen Konzertbühnen ein starkes Renommee.

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