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Aislingen

23.03.2020

Koprivas Konterfei bei der Kriminalpolizei

Bild: Jürgen Kopriva

Im Fall um die Aislinger Wahlnacht gibt es Neuigkeiten. Die Dillinger Kriminalpolizei bittet weiterhin um mithilfe.

Über eine Woche ist es nun her, dass das Küchenfenster von Aislingens Bürgermeister Jürgen Kopriva nach dem Kommunalwahlergebnis eingeschlagen und sein Bild aus der Ahnengalerie des Rathauses gestohlen wurde (wir berichteten). Die Kriminalinspektion Dillingen ermittelt und einige Vernehmungen wurden bereits durchgeführt. Ein Täter ist laut Leiter Michael Lechner noch nicht ausgemacht. Doch das entwendete Bild liege der Kripo mittlerweile vor. Darüber, wie das Bild seinen Weg nach Dillingen finden konnte, möchte Lechner sich nicht äußern: „Nur der Finder und Täter können wissen, wo sich das Bild befunden hat.“ Oberste Priorität im Fall habe nun die Spurensicherung des Diebesgutes und der am Tatort gefundenen Steine.

Fall Kopriva: Keine Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen

Die Pandemiesituation schränke auch die Ermittlungen ein, sagt Lechner. Aus der Bevölkerung gebe es noch keine Hinweise. Kripo-Chef Lechner: „Dabei kann man mit großer wahrscheinlich davon ausgehen, dass der Täter aus dem örtlichen Bereich kommt.“ Daher bittet die KI Dillingen weiterhin um mithilfe.

Der Alltag hat Jürgen Kopriva schon längst wieder im Griff. Schließlich gibt es für den Bürgermeister aufgrund der Ausgangsbeschränkungen in Aislingen viel zu organisieren. „Wir haben unter anderem Informationsblätter an alle Haushalte verteilt“, sagt Kopriva. Doch wenn er und seine Familie abends zur Ruhe kommen, beschäftigen ihn die Vorkommnisse sehr. „Meine Frau und ich schlafen keine Nacht durch“, sagt er. Aus der Gemeinde erreicht die Familie „ganz viel Zuspruch“. Über die Arbeit der Kriminalpolizei und die Aufklärung des Falls zeigt er sich zuversichtlich: „Man hat sich für unsere Vernehmung viel Zeit genommen und akkurat gearbeitet.“

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