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Konferenz

27.07.2016

Partner von 900 Milcherzeugern

In verhülltem Zustand ließen sich die Mitglieder der IHK-Regionalversammlung bei einem Rundgang durch die Molkerei Gropper von Reinhold Stangl, dem Leiter des Bereichs Milcheinkauf (links im Vordergrund), die hochrationalisierten Produktionsmethoden erklären.
Bild: Pawlu

Regionalversammlung der IHK tagte in der Molkerei Gropper

Die Mitglieder der IHK-Regionalversammlung Dillingen trafen sich im Konferenzraum der Molkerei Gropper in Bissingen, um im Rahmen einer von Peter Lachenmeir geleiteten Sitzung aktuelle Probleme der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region zu erörtern. Diskutiert wurden unter anderem die voraussichtlichen Auswirkungen des Bundesverkehrswegeplans 2030 und andere Themen zur Verkehrssituation im Landkreis.

Vor Sitzungsbeginn vermittelte Heinrich Gropper, Chef des Bissinger Unternehmens, in seiner Begrüßung eine Übersicht über die Leistungskraft seiner 1929 gegründeten Firma. Seit der Betrieb vor 20 Jahren den Standort Mühlenberg bezog, erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter in Bissingen von 100 auf 560. Hinzu kommen 140 Beschäftigte in der Filiale Stockach. Im Jahre 2015 erzielte die Molkerei einen Umsatz von 411 Millionen Euro. Milch aus bäuerlichen Betrieben in einem Umkreis von 60 Kilometern wird zu Fertigprodukten verarbeitet und an große Lebensmittelhändler ausgeliefert. Einen immer stärkeren Anteil am Geschäftserfolg erzielt die Herstellung von Fertigkaffee, Fruchtsäften und Desserts. Gropper ist heute größter europäischer Direktsafthersteller. 70 Prozent der Gropper-Produkte gehen an Kunden in Deutschland, 30 Prozent an Abnehmer in anderen europäischen Ländern.

Für diesen „spannenden Blick hinter die Kulissen“ eines Betriebs, der zu den bedeutendsten Unternehmen der Region gehört, dankte Peter Lachenmeir in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung. Die in der Begrüßung vermittelte Vorstellung von der Größe und der innovativen Kraft des Betriebes Gropper wurde bei einem anschließenden Rundgang durch die Lager, Produktions- und Abfüllanlagen des Unternehmens vertieft. Reinhold Stangl, Leiter des Bereichs Milcheinkauf, informierte im Verlauf einer Führung die Gäste über die hochrationalisierten technischen Abläufe im Unternehmen und über die Herausforderungen bei der täglichen Betreuung eines Lieferantennetzes mit 900 Milcherzeugern aus Schwaben und Oberbayern.

Der Geschäftserfolg der Molkerei, der seinen Ausdruck auch in vielen Auszeichnungen findet, basiert auch auf der Autonomie verschiedener Bereiche. Ein eigenes Betriebsstofflager, eine eigene Schlosserei, eine eigene Wasserversorgung, ein Labor, riesige Tanks und Anlagen zur Fahrzeugreinigung verstehen sich als Beiträge zur Sicherung der krisenfesten Produktion. Eigene Transportfahrzeuge unterhält Gropper aber nicht. Den Antransport von Rohware und den Abtransport fertiger Erzeugnisse besorgen Kooperationspartner. Deren Lkw-Flotten sichern beispielsweise die tägliche Zulieferung von 900000 Kilogramm Rohmilch.

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