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Lauingen

28.09.2020

Polizei rückt wegen Corona-Verdachts in Lauingen an

Die Polizei rückte am Sonntag in einem Lauinger Imbiss an, weil dort ein Mann trotz Quarantäne arbeitete.
Bild: Boris Roessler/dpa/Symbolbild

Ein Mitarbeiter eines Imbiss in Lauingen missachtet die Quarantäne. Die Polizei schließt daraufhin den Laden. Nun steht fest: Der Corona-Test war negativ. Doch Konsequenzen gibt es trotzdem.

Die Polizei Dillingen ist am Sonntagabend zu einem Lauinger Dönerimbiss gerufen worden, weil dort ein Mann arbeitete, der sich wegen des Verdachts auf eine Covid-19-Infektion eigentlich in Quarantäne hätte befinden sollen. Den Tipp erhielt die Polizei laut Pressesprecherin Katharina von Rönn vom eigentlichen Arbeitgeber des Mannes, der ihn aufgrund der Quarantäne freistellte und vermutete, dass er in dem Imbiss schwarzarbeitete.

Der Corona-Test des Mannes in Lauingen war negativ

Die Polizisten rückten aus Sicherheitsgründen mit Schutzkleidung und speziellen Masken an. Vor Ort stellte sich laut Polizei heraus, dass der Mann tatsächlich von seinem Hausarzt in Quarantäne geschickt worden war, er dies jedoch missachtete. Weil am Sonntag das Gesundheitsamt nicht erreichbar war, wurde das Geschäft daraufhin vorübergehend geschlossen. Ebenso stellte sich heraus, dass der Mann in dem Imbiss schwarzarbeitete.

Am Montag dann die Entwarnung: Der Corona-Test des Mannes ist negativ. Eine Gefahr für Kunden bestand somit nicht. Der Mitarbeiter und der Betreiber des Imbiss müssen sich jetzt jedoch wegen Schwarzarbeit verantworten. Die Polizei weist zudem daraufhin, dass der Mann zwar die Quarantäne missachtete, diese aber nicht behördlich angeordnet war. "Somit ist fraglich, ob man ihn deshalb belangen kann", sagt von Rönn. (mayjo)

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