Der BBV-Kreisverband Dillingen wehrt sich gegen einen Bericht in unserer Zeitung mit dem Titel „Gastwirte und Bauern verkaufen weniger Fleisch“.
Laut BBV werden und wurden anders als berichtet aus dem Landkreis Dillingen keine lebenden Bullen als Schlachtvieh nach Bulgarien transportiert. Beim Bild des Tiertransportes, das in der Zeitung veröffentlicht wurde, handelt es sich ausschließlich um weibliche Jungtiere (sogenannte Färsen), die zur Weiterzucht nach Ungarn verladen und gefahren wurden.
„Es handelt sich also nicht um lange Schlachtviehtransporte nach Bulgarien, sondern um Jungtiere zur Weiterzucht in Ungarn, das mit einer Tagestour, wie die Fahrtstrecke eines Familienurlaubes im Auto mit Kindern, zu erreichen ist“, so der Bauernverband in einer Pressemitteilung.
Die Fahrstrecke von Wertingen zur ungarischen Grenze beträgt demnach rund 580 Kilometer, die von Wertingen zur bulgarischen Grenze etwa 1400 Kilometer.
Im Übrigen sei die Nutztierhaltung im Landkreis Dillingen eine „Bereicherung für die Umwelt und die menschliche Ernährung, da ein Sonntagsbraten im Kreise der Familie ein besonderes Erlebnis ist“.
Die Bäuerinnen und Bauern sowie die Leser im Landkreis Dillingen erwarten nach Ansicht des BBV von ihrer Heimatzeitung eine fachlich richtige und seriöse Berichterstattung und keine falschen Fakten und Daten. (pm)