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Kommunalwahl

07.12.2019

Für mehr Ökologie im Landkreis

Die ÖDP Donau-Ries nominiert ihre Kandidaten für den Kreistag. Diese Akzente wollen sie setzen

Im Gasthaus Zum Straußen in Harburg hat die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) ihre Kreistagskandidaten nominiert. Das Nebenzimmer war gut gefüllt, als Kreisvorsitzender Johannes Thum die Ziele der ÖDP für den Landkreis erläuterte. Die ÖDP möchte im neuen Kreistag die ökologische und umweltfreundliche Weiterentwicklung des Landkreises gestalten und voranbringen. Ebenso ist es der Partei ein Anliegen, sich dort für eine enkeltaugliche Familien- und Sozialpolitik zu engagieren, sowie den Gedanken der Gemeinwohlökonomie zu etablieren.

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Hierfür konnte eine Liste aufgestellt werden, die „bereit ist Verantwortung zu übernehmen“. Die Delegierten akzeptierten nach einer kurzen Vorstellungsrunde und Aussprache die Bewerberliste ohne Gegenstimmen.

Die beiden ÖDP Kreisräte Dr. Andreas Becker und Matthias Fritzsche stellten ihre Arbeit im Kreistag der letzten sechs Jahre vor. Auf Initiative von Matthias Fritzsche wurde das Projekt „Unser Landkreis blüht auf“ gestartet.

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Die im ganzen Landkreis beliebten Samentüten, werden über das Landratsamt an Schulen, Kindergärten, Gartenbauvereine und Privatpersonen vergeben. Aufgrund der großen Nachfrage wurde das Budget nun auf 7500 Euro aufgestockt und bei der Beschaffung soll vermehrt auf regionaltypisches Saatgut geachtet werden. Auf Anregung der beiden ÖDP Kreisräte sei die Errichtung von Elektroladesäulen am Landratsamt und an den Landkreiskrankenhäusern beschlossen und umgesetzt worden. Dr. Andreas Becker habe den Anstoß für eine Blühflächenvermittlungsstelle gegeben, welche von Matthias Fritzsche im Landschaftspflegeverband eingebracht wurde und seit 2018 erfolgreich Flächenbereitsteller und Saatgutspender zusammen- bringt.

Trotzdem gäbe es in der Zukunft noch viel zu tun: Nach dem von der ÖDP initiierten Volksbegehren „Rettet die Bienen“ ist jetzt die Europäische Bürgerinitiative „Bienen und Bauern retten“ gestartet, die an das bayerische Volksbegehren zum Artenschutz anknüpft. Das Ziel: EU-weit eine Million Unterschriften sammeln und so den Menschen eine Stimme geben, die sich einen Systemwandel wünschen, von dem alle profitieren: nicht nur unsere Umwelt, sondern auch Bauern sowie Verbraucher. Auch was vor einigen Jahren nur als Gerücht die Runde machte, wird nun endlich immer ernster genommen. Die viel zu starke Mobilfunkstrahlung im Land mache die Menschen, die Tiere und die Pflanzen krank. (Apm)

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