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Donau-Ries

20.10.2020

Landrat Rößle: Donau-Ries wird zum Corona-Risikogebiet

Am Dienstag, 20. Oktober, erreicht der Landkreis Donau-Ries den ersten Warnwert auf der Corona-Ampel. Die Inzidenz liegt bei 44 und damit über 35.
Bild: RKI

Plus Landrat Stefan Rößle erklärt, dass der Landkreis Donau-Ries den Corona-Warnwert von 50 erreichen wird. Was das für das öffentliche Leben bedeutet.

Der Landkreis Donau-Ries hat mit Stand Dienstag, 20. Oktober, auf der Corona-Ampel Stufe gelb erreicht. Die Inzidenz liegt laut Robert-Koch-Institut aktuell bei 43,4. Das Gesundheitsamt Donau-Ries meldet 603 Infizierte. Doch wie Landrat Stefan Rößle (CSU) am Dienstagvormittag in der Sitzung des Verkehrsausschusses seinen Kollegen im Kreistag erklärt, wird der Landkreis vermutlich bereits im Laufe des Tages die 50-Tages-Inzidenz überschreiten. Damit erreicht der Donau-Ries-Kreis auf der Ampel die Stufe Rot und gilt als Risikogebiet.

"Wir können uns auf die Farbe Rot bei der Ampel einstellen", sagte Rößle. Eine Allgemeinverfügung werde aktuell im Landratsamt ausgearbeitet. Sie wird beinhalten, dass auf allen öffentlich frequentierten Plätzen eine Maskenpflicht besteht. Veranstaltungen von Vereinen und private Feste werden reglementiert und auch Sportveranstaltungen sind dann nicht mehr möglich wie bisher. Die neuen Regeln werden ab Mittwoch, 21. Oktober, in Kraft treten.


Je nach Zahl der Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen (Inzidenz) werden verschiedene Stufen der Corona-Ampel erreicht.
Bild: Bayerische Staatsregierung

Zudem wird es auch Auswirkungen auf die ältere Bevölkerung haben. In Senioren- und Pflegeheimen dürfte jeder Patient oder Bewohner pro Tag nur noch eine Person als Besuch empfangen. Gottesdienste seien wahrscheinlich nach wie vor möglich.

"Die Regeln müssen sehr klar kommuniziert werden, sie sind schwer nachvollziehbar", betont der Landrat. Die Bayerische Staatsregierung gibt je nach Inzidenz - das ist der Wert der Infizierten pro 100.000 Bürger in den vergangenen sieben Tagen - Regeln für das öffentliche Leben vor. Allerdings hat das Gesundheitsamt je nach Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten ebenfalls ein Mitspracherecht bei den konkreten Maßnahmen, um das Virus einzudämmen.

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