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30.07.2010

Musikalische Weltreise

Der Chor von Heilig Kreuz trat als südafrikanische Gruppe, schwarz geschminkt und mit Perücken auf.
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Der Chor von Heilig Kreuz trat als südafrikanische Gruppe, schwarz geschminkt und mit Perücken auf.

Donauwörth Wenn der Schulleiter zur E-Gitarre greift, der Religionslehrer am Klavier in die Vollen geht und (fast) die ganze Schule mitmacht, ist es wieder so weit: Das traditionelle Sommerkonzert der Knabenrealschule Heilig Kreuz steht an und die Schüler zeigen ihr Können. Enttäuscht haben sie noch nie und auch dieses Jahr waren die knapp 320 Gäste begeistert.

Die 150 Mitwirkenden hatten ihre Zuhörer auf eine einzigartige musikalische Weltreise entführt. "Wir haben uns bei der Gestaltung des Konzertes von der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika inspirieren lassen", erzählte Musiklehrerin Martina Würth. Neben Liedern und Melodien vom Schwarzen Kontinent spielten die Realschüler auch klassische Stücke, Rocksongs und Kompositionen aus Russland, Italien und Holland.

Los ging das Konzert mit zwei Trompetenduos, bevor die Klasse 5a die Gäste mit Boom Whackers, langen Percussion- Kunststoffröhren, entzückte. Die Instrumente erzeugen, je nachdem wie und worauf sie geschlagen werden, unterschiedliche Töne, die afrikanischen Klängen ähneln.

Vom Schwarzen Kontinent ging es mit einem Akkordeonsolo nach Russland. Denn Solist Maximilian Berger brillierte mit "Katjuscha" und "Moskauer Nächte". Danach nahmen die Heilig-Kreuzer-Weltenbummler die Gäste mit ins Fußballstadion. Die Klasse 5b zeigte eine tolle Choreografie in Fußballtrikots und Nicolas Herrle jonglierte mit einem Ball wie Lionel Messi.

Musikalische Weltreise

Einfühlsames Klaviersolo

Nach einem einfühlsamen Klaviersolo und einer Rhythmus-Performance mit Bällen, ging es durch die Straßen von London ("Streets of London") zu einer echten Attraktion: Der Achtklässler Philipp Kunz und Martina Würth spielten an einem Klavier vierhändig Stücke von Brahms und Tschaikowsky. "Zu zweit an einem Klavier zu spielen, ist für jeden Musiker eine Herausforderung und muss richtig trainiert werden", erklärte Musiklehrer Eduard Mayrshofer.

Schüler singen auf Zulu

Nach Jacob de Haans "Fünf Freunden" und André Weigneins "Nicks Rag" ging es mit einem Stück von Benedetto Marcellos nach Südeuropa. Solist Christian Rusch glänzte mit seinem Eufonium mit der Sonate No. I F-Dur des Venezianers. "Ich bin schon etwas nervös", verriet der Riedlinger vor seinem Auftritt, "da der Wechsel von der hohen Passage zur schnellen abschließenden sehr anspruchsvoll ist und eine feine Grifftechnik verlangt." Anschließend kehrten die Schüler nach Afrika zurück. Der schwarz geschminkte Chor sang einen Zulu-Song und ein traditionelles Lied aus dem Land des WM-Gastgebers. Zum Abschluss bewiesen das Blasorchester unter Leitung von Mayrshofer und die Schulband um Rektor Joachim Düsing mit zeitlosen Hits wie "Born to be wild" ihr Können, bevor sich die Schüler mit "Musik ist Trumpf" verabschiedeten. (reid)

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