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01.07.2019

Weibliches Doppel führt die Grünen

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Der Vorstand der Grünen im Kreis:  Katja Heinrich, Kurt Jenning, Joachim Feldengut, Ursula Kneißl-Eder, Werner Waimann, Andrea Eireiner, Elmar Benedikter, Eva Lettenbauer, Thomas Krepkowski (es fehlt: Julia Minnich) 
Bild: Franziska Schweikert

Parteien Eva Lettenbauer und Ursula Kneißl-Eder werden vom Kreisverband wiedergewählt. Weitere Ortsverbände sollen gegründet und mehr Frauen motiviert werden

Landkreis Auf ihrer Kreisversammlung wählten die Donau-Rieser Grünen die Kreisvorstandschaft neu und stellten sich breit auf. Als Kreisvorsitzende wurden Eva Lettenbauer (Reichertswies) und Ursula Kneißl-Eder (Buchdorf) bestätigt, ebenfalls wiedergewählt wurde Elmar Benedikter aus Nördlingen als Kassier. Neue Schriftführerin ist Julia Minnich aus Mertingen. Als Beisitzer wurden Andrea Eireiner (Nördlingen), Joachim Feldengut (Kaisheim), Katja Heinrich und Thomas Krepkowski (beide Donauwörth), Kurt Jenning (Tapfheim) und Werner Waimann (Wemding) gewählt.

Um die Vernetzung der politischen Ebenen sicherzustellen, werden Nico Ach als Vorsitzender der Kreistagsfraktion und Albert Riedelsheimer als Bezirksrat künftig an den Vorstandssitzungen teilnehmen.

Lettenbauer freute sich über die breite Aufstellung des Vorstandsteams aus vielen Teilen des Landkreises. Ihr Ziel ist es, noch weitere Grüne Ortsverbände zu gründen. „Gerade entschließen sich viele Leute, uns Grünen beizutreten. Wir freuen uns sehr über alle, die grüne Ideen unterstützen.“ In ihrer Bewerbungsrede ging Lettenbauer, die im Oktober auch bei dem Landesparteitag ihrer Partei für das Amt der bayerischen Grünen-Chefin kandidieren wird, drauf ein, dass Bus und Bahn im Landkreis dringend näher zu den Bürgern kommen müssen. Eine aktuelle deutschlandweite Studie hat gezeigt, im Donau-Ries nur 62 Prozent der Menschen eine Haltestelle in ausreichender Nähe haben. „Wir wollen eine Mobilitätsgarantie für alle. Zwischen 5 und 24 Uhr soll Jung und Alt überall stündlich Bahn, Bus oder Rufbus nutzen können!“

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Kneißl-Eder zeigt sich begeistert über den Zuwachs an Mitgliedern und an Wählerstimmen: „Die Grünen treffen mit ihren Themen den Nerv der Bürger.“

Den Schwung aus den Landtagswahlen und aus der Europawahl will sie jetzt mitnehmen und zusammen mit den Aktiven in weitere Rathäuser im Landkreis einziehen: „Frauen sollten die Kommunalpolitik nicht länger den Männern überlassen. In einigen Gemeinderäten im Landkreis sitzt immer noch keine einzige Frau.“

Noch immer großen Handlungsbedarf sehen die Grünen Kreisvorsitzenden auch beim Ausbau von Sonnen- und Windenergieerzeugung, beim Einsatz gegen Armut, beim Ausbau des Radwegenetzes, beim Naturschutz und der Senkung des Flächenverbrauchs. (dz)

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