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Bäumenheim

04.05.2020

Werkstatt in Bäumenheim brennt komplett aus

Mehrere Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr löschten die brennende Werkstatt in Bäumenheim.
Bild: Martin Wiemann

Ein Schaden von 70 000 Euro ist bei einem Brand einer Werkstatt in Bäumenheim entstanden. War ein technischer Defekt die Ursache?

Am frühen Montagmorgen hat es in einer Werkstatt mit angebauter Garage in Bäumenheim heftig gebrannt. Nach Angaben der Kriminalpolizeiinspektion Dillingen brannte das etwa 70 Quadratmeter große Gebäude komplett aus. Der Dachstuhl mit der darauf installierten Fotovoltaikanlage wurde zerstört.

Nach der Brandursache wird ermittelt

In dem Gebäude befanden sich drei hochwertige Fahrräder und Werkzeuge. Ein neben der Werkstatt stehender neuer Wohnanhänger wurde durch die starke Hitzeeinwirkung ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Der Gesamtschaden wird auf rund 70 000 Euro geschätzt, heißt es von der Polizei. Die Freiwillige Feuerwehr Asbach-Bäumenheim rückte aus, Kreisbrandmeister Volker Großmann und Kreisbrandinspektor Jürgen Scheerer aus dem Bereich Donau-Lech waren ebenfalls vor Ort.

Die Brandfahnder der Kripo Dillingen ermitteln momentan zur Brandursache. „Nach den ersten Erkenntnissen handelt es sich um keine vorsätzliche oder grob fahrlässig begangene Tat. Die Ermittlungen deuten auf einen technischen Defekt eines Elektrogerätes hin“, sagte Michael Lechner, Leiter der Kriminalpolizeiinspektion Dillingen. Es wurden deswegen auch externe Gutachter eingeschaltet. Eine Vorsatztat konnte von den Brandermittlern ausgeschlossen werden.

Bild: Thorsten Kelichhaus

45 bis 50 Einsatzkräfte löschten das Feuer in Bäumenheim

„So einen heftigen Brand habe ich, seitdem ich bei der Feuerwehr bin, noch nie erlebt“, sagte Christian Dommer, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bäumenheim, kurz nachdem er vormittags mit seinen Einsatzkräften von den abgeschlossenen Löscharbeiten zurückgekehrt war. Bereits bei der Anfahrt hätten die Einsatzkräfte die Rauchsäule und die Flammen sehen können. „Wir sind mit allen unseren Fahrzeugen ausgerückt und waren mit 45 bis 50 Mann vor Ort“, so Dommer.

Bild: Stefan Knoll

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