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Reiten

27.09.2019

Ein Hauch von Olympia auf der Hagenmühle

Auf der Hagenmühle in Mertingen gehen an diesem Wochenende wieder zahlreiche Reiter an den Start – darunter ist auch Veronika Bernd vom gastgebenden Reit-und Fahrverein Donauwörth-Mertingen.
Bild: Dill

In Mertingen wird ab heute wieder um die bayerische und schwäbische Meisterschaft im Vielseitigkeitsreiten geritten. Dabei sind bekannte Namen – und ein besonderer Gast aus Japan

Ab dem heutigen Freitagnachmittag herrscht auf der Hagenmühle in Mertingen wieder jede Menge Betrieb. Der dort ansässige Reit-und Fahrverein hat es wieder einmal geschafft, sich die bayerischen- und schwäbischen Meisterschaften im Vielseitigkeitsreiten als Gastgeber zu sichern. Schon seit mehreren Wochen bereiten zahlreiche Helfer das dreitägige Turnier vor.

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Die Reiter ermitteln dort ihre schwäbischen Meister in Einzel- und Mannschaftswertung. Bei der Teamwertung nehmen pro Mannschaft drei bis sechs Reiter teil. Aus der Mannschaft muss mindestens ein Reiter in Dressur, einer im Springreiten und einer in der Vielseitigkeit antreten.

Außerdem finden die bayerischen Meisterschaften für Junioren und „Junge Reiter“ (bis 21 Jahre) statt. Nationenübergreifend finden Wertungsprüfungen für den deutsch-österreichischen Grenzlandcup statt, für den besten jugendlichen Reiter des Turniers gibt es zudem den Georg-Oeppert-Gedächtnispreis.

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Die Teilnehmer kommen aus dem gesamten süddeutschen Raum, auch aus Österreich. Eines der größten Reitsporttalente in Deutschland ist ebenfalls dabei: Die 22-jährige Anna-Katharina Vogel ist bereits Mitglied des deutschen Bundeskaders und konnte sich erfolgreich bei den diesjährigen Europameisterschaften in Luhmühlen platzieren. Ein weiteres Mitglied des deutschen Bundeskaders, der ebenfalls in Mertingen an den Start gehen wird, ist Falk-Filip-Finn Westerich. Einen ganz besonderen Gast gibt es an der Hagenmühle jedoch auch – Kenki Sato aus Japan. Er war Teilnehmer an Weltmeisterschaften und bei den Olympischen Spielen vor drei Jahren in Rio de Janeiro. Derzeit bereitet sich der international erfolgreiche Reiter in Deutschland auf die Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Tokio vor.

Der Reit-und Fahrverein Donauwörth-Mertingen ist dieses Jahr etwas vom Verletzungspech seiner Pferde geplagt. Auch Franziska Pfanz, die amtierende schwäbische Meisterin, kann ihren Titel deswegen nicht in diesem Jahr verteidigen. Eine Mannschaft stellt der Gastgeber am Wochenende trotzdem: Sarah Schlett, Theresa Korselt, Leonie Laxhuber, Silke Stieglmeir und Sarah Stölzl werden für die Mertinger beim Heimspiel an den Start gehen. (fka)

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