Frauenfußball

03.04.2013

Ein Punkt war in Reichweite

Cennet Durgun erzielte in der 55. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich, doch der Tabellenführer Thenried schlug zurück und erzielte den Siegtreffer.

Landesliga-Team des FC Donauwörth verliert gegen Tabellenführer Thenried trotz bester Saisonleistung knapp mit 1:2. Aufsteiger rutscht auf den letzten Platz zurück

Donauwörth Die Frauen des FC Donauwörth haben am Ostermontag bewiesen, dass sie zu Recht in der Landesliga Gruppe Süd spielen. Zwar verlor das Team von Trainer Hermann Kreichauf knapp mit 1:2 gegen den Tabellenführer SV Thenried, aber sie wehrten sich mit allen Mitteln. Durch diese Niederlage rutschten die Donauwörther Frauen auf den letzten Platz, allerdings punktgleich mit Pfersee Augsburg.

Der Aufsteiger zeigte seine mit Abstand beste Saisonleistung. Schon von Beginn an hielten die Frauen um Kapitän Ramona Späth voll dagegen. Vergangene Woche bemängelte Kreichauf noch die fehlenden Zuspiele vom Mittelfeld in die Spitze. „Heute hat es geklappt“, lobte der Coach. Einsatz und Biss habe man gezeigt und so den schnellen Kombinationsfußball der Gäste verhindert. Einziger Makel der ersten Hälfte war der Elfmeter, verursacht durch Sarah Hörmann. Diesen nutzte Thenried zur Führung.

Die Gastgeber zeigten sich aber nicht geschockt: Angetrieben von Sandra Melan trugen die Außenstürmer Sophia Holler und Cennet Durgun ihre Angriffe vor. Und so verpasste Hörmann gleich zweimal innerhalb weniger Minuten die Chance auf den Ausgleich. Der Wille war da und zeigte sich in der erhobenen Faust von Ramona Späth: „Kopf hoch Mädels, wir machen das heut“, rief sie kurz vor dem Wiederanpfiff in die Runde. Und ihre Worte zeigten Wirkung. Zehn Minuten nach dem Anstoß spielte Holler in den Lauf von Durgun, die sich frei vor dem Tor die Ecke aussuchen konnte.

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Eine Auswechslung mit Folgen

Hollers Auswechslung brachte die Gäste dann wieder ins Spiel. Die Abwehr bekam jede Menge Arbeit. Doch Routinier Gerdi Wenninger hielt in der Innenverteidigung die Viererkette zusammen. 20 Minuten vor Schluss sah sie allerdings nach einem taktischen Foul Rot. In dieser Phase zeichnete sich Torwart Simone Segnitzer durch mehrere Glanzparaden aus. Am Führungstreffer war sie jedoch machtlos. Stolz auf seine Truppe zeigte sich Kreichauf nach dem Schlusspfiff. Schließlich habe man in der Hinrunde noch mit 1:9 verloren. „Doch heute haben wir gezeigt, zu was wir fähig sind“, betonte er.

FC Donauwörth: Simone Segnitzer - Lena Donhauser, Nesrin Cevik, Gerdi Wenninger, Linda Ziegelmeir - Sarah Hörmann, Arzu Görkem, Sandra Melan, Ramona Späth - Sophia Holler (ab 59. Anja Neubauer), Cennet Durgun (ab 89. Franziska Kohl).

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