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Floorball

27.06.2019

Knappe Niederlage im Finale der deutschen U-17-Meisterschaft

Marek Sedelmeier (blaues Trikot) und sein Team von Donau Floorball verloren im Finale um die deutsche U-17-Meisterschaft gegen Kaufering mit 8:9.
Bild: Szilvia Izsó

Donau Floorball unterliegt Kaufering 8:9. Es gibt Unmut, weil das Endspiel von Schiedsrichtern des gegnerischen Vereins geleitet wird

Als Titelverteidiger ist Donau Floorball in das Turnier in Donauwörth um die deutsche Kleinfeld-Meisterschaft im Floorball der U-17-Junioren gestartet. Dieses Jahr mussten sich Hausherren allerdings in einem teils umstrittenen Finale dem Dauerrivalen vom VFL Red Hocks Kaufering mit 8:9 geschlagen geben.

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Am ersten Turniertag zog Donau Floorball Ingolstadt/Nordheim souverän ohne Niederlage durch die Gruppenphase. Mit einem 17:1-Sieg besiegten die Gastgeber zur Eröffnung ihre bayerischen Kollegen vom SV Haunwöhr. Das zweite Spiel gegen den SSF Dragons Bonn gestaltete sich deutlich spannender: Zunächst ging Bonn nach knapp vier Spielminuten durch einen Strafschuss in Führung. Der Ausgleich durch Michael Bachmann ließ bis zur 11. Spielminute auf sich warten. Im weiteren Verlauf erarbeitete sich Donau Floorball bis zur Halbzeit durch Anton Achatz, Michael Bachmann und Nils Sedelmeier eine 4:2-Führung. Nur 30 Sekunden nach Anpfiff zur zweiten Spielhälfte verkürzte Bonn zum 4:3. Trotz mehrmaliger Ausgleichstreffer durch Bonn besiegelte Donau Floorball mit dem 8:7-Treffer durch Nils Sedelmeier und dem Unterzahltor von Michael Bachmann zum 9:7-Endstand in den letzten Spielminuten ihren zweiten Sieg.

Deutlich überlegen zeigte sich Donau Floorball im letzten Gruppenspiel des Tages. Mit einem 27:7 Sieg über den UHC Döbeln 06 beendete der Gastgeber die Vorrunde als Sieger der Gruppe B.

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Im Halbfinale traf man auf die Unihockey Igels aus Dresden. Ungefährdet zog Donau Floorball nach einem torreichen Halbfinale mit einem 14:10 in das Finale um die deutsche U-17-Meisterschaft ein. Wie im vergangenen Jahr stellte Kaufering den zweiten Finalisten. Die Red Hocks konnten sich als Gruppensieger der Gruppe A im zweiten Halbfinale mit 5:4 Toren knapp gegen Bonn durchsetzen.

In einer spannenden und hitzigen Partie der beiden bayerischen Dauerrivalen verkürzte Donau Floorball in der zweiten Halbzeit den 2:7-Rückstand bis zum Endstand von 8:9. Eine umstrittene Strafzeit gegen Donau Floorball zum Ende des Finales rief bei den heimischen Zuschauern teils lautstarke Empörung aus. Mit Unverständnis reagierten Vertreter des SV Nordheim auf die Entscheidung der obersten Regel- und Schiedsrichterkommission des Dachverbandes, das Finale von zwei Kauferinger Schiedsrichtern leiten zu lassen. Beide sind als Mitglieder des VfL Red Hocks eng mit dem Kauferinger Verein verbunden.

Donau Floorball stellte dafür mit Quentin Roger den Torschützenkönig und Stürmer Michael Bachmann wurde in das All-Star-Team des Turniers gewählt. (stse)

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