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Fußball

14.01.2020

Markus Kapfer verlässt den TSV Rain II im Sommer

Markus Kapfer wird den TSV Rain II noch bis zum Saisonende trainieren und dann den Verein verlassen.
Bild: Jung

Plus Der Trainer der U23 des TSV nennt die Gründe für die Trennung. Was seine Ziele für den Rest der Bezirksliga-Saison sind und welche Neuzugänge dabei helfen sollen.

Nach nur einer Saison verlässt Trainer Markus Kapfer die Bezirksligamannschaft des TSV Rain wieder. Das teilte der Verein am gestrigen Dienstag mit. Keine Rolle spiele dabei aber die doch prekäre Situation der zweiten Mannschaft, die derzeit auf dem 14. Rang der Bezirksliga Nord und damit auf einem Abstiegsplatz steht, das betonen Kapfer wie auch Fußball-UG-Geschäftsführer Alex Schroder.

Anfang Dezember wurden bereits Gespräche zwischen Kapfer und den TSV-Verantwortlichen darüber geführt, wie es bei der U23 in der Saison 2020/21 weitergehen soll. „Wir haben unterschiedliche Sichtweisen, etwa was die langfristige Perspektive der Mannschaft angeht“, erklärt Kapfer auf DZ-Nachfrage.

Unterschiedliche Sichtweisen

Laut der Mitteilung des Vereins baue man in Zukunft auf Eigengewächse, die schon länger bei den Junioren mitarbeiten, oder erfahrene Spieler, die Verantwortung in der U23 übernehmen – egal ob die Reise in die Bezirksliga oder Kreisliga geht. Wenn man keine Einigung erziele und nicht hundertprozentig hinter den Entscheidungen stehe, sei es besser getrennte Wege zu gehen, so Kapfer. Er betont weiterhin, dass die Trennung keinesfalls im Bösen erfolgt ist: „Für mich war und ist das hier eine super Chance, ich habe das Vertrauen des Vereins bekommen und habe es noch weiterhin.“ Es sei legitim und die Pflicht eines Vereins über eine Verlängerung einer Trainertätigkeit nachzudenken, wenn die Ergebnisse der Mannschaft nicht stimmen, so der 30-Jährige: „Ich sehe das entspannt, das gehört heute zum Trainerdasein dazu.“

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Für den scheidenden DFB-Elite-Jugend-Lizenz-Inhaber Kapfer und seine junge Mannschaft lief die Herbstrunde nicht nach Wunsch. Einige Leistungsträger der Bezirksligamannschaft, wie zum Beispiel Matthias Kühling und Nico Schröttle, hatten den Verein zur neuen Saison verlassen. Hinzu kamen in den vergangenen Monaten viele Ausfälle durch Kranke und Verletzte, auch beruflich oder studienbedingt fehlten immer wieder Spieler beim Training. Kapfer wolle da niemand einen Vorwurf machen, habe aber Hoffnung, dass die Trainingsbeteiligung in der Vorbereitung auf die Frühjahrsrunde wieder besser werde. Zum Beispiel durch die Rückkehr von Alexander Drabek. Der 24-Jährige Verteidiger fehlte durch einen Auslandsaufenthalt den Großteil der Herbstrunde und ist derzeit noch krank. Kapfer ist aber zuversichtlich, dass Drabek im Februar ins Mannschaftstraining einsteigen kann.

Zwei Neuzugänge für den TSV Rain II

Unterstützung kommt zudem durch zwei Neuzugänge. Da ist einmal der 20-jährige Serbe Mihajlo Pedic, der bereits rund zehn Wochen mit der Mannschaft trainiert hat und zur Frühjahrsrunde nun im Kader stehen wird. Von A-Klassist Athletik Nördlingen hat zudem Massimiliano Porcari an den Lech gewechselt. Dieser schoss für die Rieser in dieser Saison in 16 Spielen 22 Tore. „Wir wollen uns breiter aufstellen, um mehr Konkurrenzkampf reinzubringen“, erklärt Kapfer.

Er wolle sich in den bleibenden Monaten noch ordentlich verabschieden. „Ich bin noch nie abgestiegen, das möchte ich möglichst beibehalten“, sagt er schmunzelnd und wird dann wieder ernst: „Ich hoffe die Mannschaft weiß, worum es geht. Es wird eine große Herausforderung, denn Bock noch einmal herumzureißen!“

Testspiele bis zum Beginn des Spielzeit am 22. März

Ein sehr wichtiger Punkt sei hier eine gute Trainingsbeteiligung, denn der Erfolg komme nur über „harte Arbeit“. „Von alleine kommt nichts“, betont der Trainer. Mit nur zehn Leuten sei es einfach schwer, ordentlich zu trainieren. „Wenn man zum Beispiel acht gegen acht spielen kann, kommt gleich eine ganz andere Gruppendynamik rein und das macht dann auch viel mehr Spaß“, stellt er klar.

Am 4. Februar steigt das Team ins Training ein, eine Woche früher als eigentlich geplant. Die Mannschaft bekommt dafür die Faschingswoche frei, verrät Kapfer. Auch Testspiele sind schon fest eingeplant. Los geht es am 8. Februar mit einer Partie gegen Landesligist FC Ehekirchen – für die Rainer „ein echter Gradmesser“. Danach geht es mit Spielen gegen Stätzling, Neumünster, Altisheim, Donaumünster und Manching weiter, bis am 22. März die Spielrunde mit der Partie gegen den TSV Hollenbach wieder beginnt. (mit pm)

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