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Aichach-Friedberg
22.07.2021

Hund stirbt an Vergiftung: Blaualgen-Alarm und Badeverbot am Mandichosee

Am Mandichosee wurden vor zwei Jahren erstmals Blaualgen der Gattung "Tychonema" festgestellt. Seitdem warnen Schilder vor der Gefahr. Am Donnerstag wurde vorsorglich Badeverbot erlassen.
Foto: Gönül Frey

Blaualgen-Alarm an der Lechstaustufe 23 zwischen Mering und Königsbrunn: Ein Hund stirbt an einer Vergiftung. Das Landratsamt verhängt Badeverbot für den Mandichosee.

Das Landratsamt Aichach-Friedberg hat am Donnerstag ein Badeverbot für den Mandichosee zwischen Mering und Königsbrunn erlassen, nachdem ein Hund wohl an Vergiftung gestorben war. Eine Wasserprobe hatte Befall mit Blaualgen ergeben.

In der Lechstaustufe war vor zwei Jahren erstmals die eher seltene Blaualgengattung „Tychonema“ festgestellt worden. Seitdem stehen große Informationstafeln am See. Das Verschlucken einer größeren Menge an Blaualgen kann gefährlich sein, insbesondere für Hunde und Kleinkinder.

So sahen die Schlieren und Blaualgenbildungen am Ufer der Staustufe 23 2019 aus.
Foto: Landratsamt Aichach-Friedberg (Archivbild)

Am Mittwoch erhielt das Gesundheitsamt Aichach-Friedberg die Meldung, dass ein Hund nach einem Aufenthalt am Mandichosee vermutlich an einer Vergiftung verendet war. Deshalb wurde noch am selben Tag eine Wasserprobe entnommen und ins Labor gebracht.

Badeverbot am Mandichosee

Das Labor bestätigte am Donnerstag, dass die Probe aus dem Mandichosee Blaualgen enthielt. Da noch nicht geklärt ist, um welche Art von Blaualgen es sich handelt, hat das Gesundheitsamt zunächst ein sofortiges Badeverbot angeordnet. Mitarbeiter der Gemeinde Merching haben Hinweistafeln zum Badeverbot aufgestellt.

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