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Mering

22.07.2019

Bewohner beziehen heute die neue Ankerdependance

In dem großen Gebäude-Komplex an der Hörmannsberger Straße entsteht eine Anker-Dependance für Flüchtlinge entstehen.
Bild: Josef Stöhr (Archiv)

Plus An diesem Montag ziehen die Bewohner in die neue Dependance an der Hörmannsberger Straße. Bei den Ankommenden handelt es sich um Familien mit kleinen Kindern.

An diesem Montag wird die neue Ankerdependance an der Hörmannsberger Straße in Mering bezogen. Die Regierung von Schwaben teilt mit, dass im Laufe des Tages 50 Bewohner dort eintreffen. Bei den Ankommenden handelt es sich um Familien mit kleinen Kindern aus der Türkei, Nigeria und Gambia.Insgesamt können in dem Gebäude an der Hörmannsberger Straße bis zu 150 Personen eine Unterkunft finden.

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Dies bestätigte auch Bürgermeister Hans-Dieter Kandler, der in der Bauausschusssitzung vergangene Woche, bereits darüber informiert hatte, dass sich die Regierung von Schwaben durch die baulichen Veränderungen nun auf eine „Höchstgrenze von bis zu 154 Personen“ festgelegt habe.

Siegfried Hartmann, Pressesprecher der Polizeidirektion Schwaben-Nord, informiert, dass die Polizei in Mering heute auch vor Ort ist. Die Erfahrungen seiner Kollegen mit der Einrichtung am Augsburger Kobelweg, dort gibt es ebenfalls eine Ankerdependance aus Donauwörth, zeigen jedoch, dass die Bevölkerung und die Bewohner der Einrichtung „gut miteinander zurecht kommen“.

Die Polizei Friedberg kann Unterstützung aus Augsburg anfordern

Die Polizeiinspektion Friedberg könne Unterstützung durch den Einsatzzug Augsburg anfordern, falls das benötigt werde. Er rechne jedoch damit, dass es auch in Mering zu keinen größeren Problemen komme. „Man kann diese Einrichtung überhaupt nicht mit dem Ankerzentrum in Donauwörth vergleichen“, so Hartmann.

 

Ursprünglich sollte das große Ankerzentrum von Donauwörth nach Kempten verlegt werden. Doch wegen des massiven Widerstands aus Kempten ist dieses Vorhaben gescheitert. Stattdessen wird das große Ankerzentrum durch ein Netzwerk mit einem Behördenzentrum in Augsburg und sieben Unterkunftsablegern mit insgesamt knapp 1200 Plätzen ersetzt. Zu diesen wird auch die Einrichtung in Mering gehören.

Meringer können sich mit Fragen an die Regierung von Schwaben wenden

Die Betreuung der Bewohner übernehmen Mitarbeiter der Regierung. Das Sicherheitskonzept für die Einrichtung wurde u. a. mit der Polizei und dem Markt Mering abgesprochen. Danach wird die Unterkunft rund um die Uhr von einem Sicherheitsdienst betreut. Daneben können sich Bürgerinnen und Bürger unter der Telefonnummer 0821/327-2223 mit ihren Anfragen zur Unterkunfts-Dependance Mering an die Regierung von Schwaben wenden.
 

Rund um die Dependance des Ankerzentrums in Mering soll ein zwei Meter hoher Zaun entstehen. Die Baustellenabsperrung steht bereits.
Bild: Eva Weizenegger

Lesen Sie dazu auch: Riesiger Zaun soll Ankerdependance abriegeln

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Die Diskussion ist geschlossen.

23.07.2019

Die Erfahrungen zeigen jedoch, dass die Bevölkerung und die Bewohner der Einrichtung „gut miteinander zurecht kommen“.
Weshalb braucht es dann Zäune und dauerhaften sicherheitsdienst. diese Leute tun doch nichts, warum lässt man sie nicht in Frieden leben.

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