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Bezirksliga Süd

08.09.2018

Geht Kissings Höhenflug weiter?

Obenauf waren die Kissinger Fußballer – hier Spielertrainer David Bulik bei einem gewonnenen Kopfballduell im Pokal gegen Affings Marco Wanner – zuletzt fünfmal in Serie. Und die soll auch gegen Babenhausen halten.
Bild: Peter Kleist

Mit Babenhausen wartet die nächste harte Nuss auf die Pokalhelden des KSC. Der FC Stätzling trifft zu Hause auf einen Aufsteiger.

Die beiden Süd-Bezirksligisten aus dem Wittelsbacher Land – der Kissinger SC und der FC Stätzling – sind an diesem achten Spieltag der Saison jeweils auf heimschem Gelände unterwegs. Der FCS bekommt es dabei mit dem Aufsteiger FC Thalhofen zu tun, der Kissinger SC mit dem ambitionierten TSV Babenhausen. Beide Spiele werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

Kissinger SC – TSV Babenhausen Im Moment schwimmt der KSC auf einer kleinen Erfolgswelle, und die soll auch nach dem Spiel gegen Babenhausen noch rollen. „Wir haben jetzt – inklusive Pokal – fünf Spiele nacheinander gewonnen, und diese Serie wollen wir natürlich fortsetzen“, meinte KSC-Trainer David Bulik. Der wird im Vergleich zum Pokalauftritt vom Mittwoch gegen Affing kaum etwas verändern, schließlich gebe es ja auch keinen Grund dafür. Langsam seien alle Urlauber wieder zurück, und so wie es aussieht, wird nur mehr der langzeitverletzte Jonas Graf fehlen. „Ich kann aus dem Vollen schöpfen, auch wenn natürlich noch nicht alle hundertprozentig fit sind“, meinte Bulik. Vier Spieler werden die Zweite unterstützen, sechs sitzen auf der Bank – und der Rest auf der Tribüne. „Ich bin froh, dass die englischen Wochen vorbei sind, jetzt kann ich endlich normal und zielgerichtet trainieren. Jetzt kommen wir wieder in den normalen Rhythmus“, freute sich der Trainer. Bulik hat ein klares Ziel: „Wenn wir gegen Babenhausen gewinnen, dann wären wir mit denen punktgleich und könnten uns wieder nach oben orientieren.“ Allerdings sei der Gegner eine harte Nuss, offensivstark und zuletzt auch defensiv gefestigt. „Das wird kein leichtes Spiel“, ist sich der KSC-Trainer sicher.

FC Stätzling – FC Thalhofen Auch beim FC Stätzling hat sich die Personallage in jüngster Vergangenheit etwas entspannt, doch gegen den Aufsteiger aus dem Allgäu muss Trainer Alex Bartl sein Team dennoch umbauen. Ufuk Bilgin weilt noch im Urlaub, und Manuel Tutschka ist beruflich verhindert, verletzt sind noch Loris Horn und Tobias Geldhauser. „Nach dem Sieg in Heimertingen müssen wir nun zu Hause gegen den Aufsteiger nachlegen, dann könnten wir unsere Position im oberen Drittel festigen“, so Bartl. Doch der warnt auch vor Thalhofen. „Man darf sich von der Tabelle nicht täuschen lassen. Die haben fünf ihrer sechs Punkte gegen Viktoria Augsburg, Sonthofen II und Kaufering geholt, gegen die wir nicht einen Zähler ergattert haben“, rechnet der Stätzlinger Coach vor. Bartl will dennoch unbedingt einen Dreier einfahren, denn nach Thalhofen bekommt es der FCS mit den Top-Teams Türkgücü Königsbrunn, Bad Grönenbach und Durach zu tun – und da täte ein Punktepolster sicher gut. Wenn man an die Leistung und Einstellung aus dem Heimertingenspiel anknüpfen könne, dann sei in jedem Fall ein Sieg drin, ist sich Bartl sicher. Nur über den Kampf könne man zum Erfolg kommen.

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