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Speakers’ Corner

06.10.2015

Gitarrentöne verbinden sich mit Lyrik

„Meerbaum & Saitenwind“ sind Dagmar Rohde und Thomas Schlagowski.
Bild: Glas

Meerbaum und Saitenwind gastieren beim Schlosserwirt in Mering

Das Duo „Meerbaum & Saitenwind“ füllt Raum mit Klang und Poesie, verbindet Gitarrenmusik mit Gedichten zeitgenössischer Lyriker. Dagmar Rohde aus Friedberg und Thomas Schlagowski aus Merching wollen berühren und verbinden, unterhalten und bezaubern.

Seit etwa zwei Jahren treten die beiden in der Region auf und haben einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht. Jetzt gastierten sie im Rahmen von Speakers´ Corner beim Schlosserwirt in Mering. Wie zu erwarten war, war der Saal voll besetzt. In seinem Programm präsentierte das Duo „Meerbaum & Saitenwind“ leise und launige Unterhaltung zur Jahreszeit zwischen Humor, Leidenschaft und Sarkasmus. Dagmar Rohde las eigene wie auch fremde Gedichte, unter anderem von Eva Strittmatter, Karl Krolow oder Rainer Maria Rilke.

Durch ihre Gesangs- und Sprechausbildung versteht sie es, die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Thomas Schlagowskis sensibles Gitarrenspiel ließ die Texte noch lange nachwirken. Er ließ jedem Gedicht ein passendes selbst geschriebenes, ruhiges Stück oder einen Blues folgen, entweder Eigenkompositionen oder auch bekanntere Stücke aus der Pop- und Folkgeschichte. Eingestreut ins Programm sangen die Beiden Lieder verschiedenster Stilrichtungen, mal einzeln, mal gemeinsam. Geboten war zwei Stunden anspruchsvolle Unterhaltung.

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Kurz vor Schluss erklären sie die Bedeutung ihres Namens

Ihren etwas ungewöhnlichen Na-men „Meerbaum & Saitenwind“ erklärten die Beiden kurz vor Schluss ihres Programms. Dagmar Rohde hat sich ihren Namen nach der jüdischen Dichterin Selma Meerbaum-Eisinger ausgesucht, die 1942 mit 18 Jahren im Arbeitslager starb und deren Gedichte sie sehr beeindruckt haben. Thomas Schlagowski ist der „Saitenwind“. Er kam darauf, weil die beiden bei ihren Proben am Kissinger Weitmannsee oft viel Wind erlebten. (glb)

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