1. Startseite
  2. Lokales (Friedberg)
  3. In Friedberg bleibt schon jetzt zu vieles liegen

In Friedberg bleibt schon jetzt zu vieles liegen

In Friedberg bleibt schon jetzt zu vieles liegen
Kommentar Von Thomas Goßner
03.11.2019

Plus Die Mehrheit im Finanzausschuss tritt beim "Bürgerhaushalt" zu Recht auf die Bremse.

Fast eine halbe Million Euro für einen neuen Spielplatz an der Schützenstraße, 100000 Euro für das Südufer-Festival am Friedberger See, 130000 Euro für einen Besinnungsweg in Derching – drei gute Beispiele, wie sich die Friedberger Stadtspitze in Nebensächlichkeiten verstrickt, statt endlich die großen Themen der Ortsentwicklung anzupacken. In dieses Muster passt auch das jetzt von der SPD und ihrem Bürgermeister Roland Eichmann so nachdrücklich verteidigte Konzept eines „Bürgerhaushalts“.

Man muss kein Kaufmann sein, um diese Zahlen irre zu finden: Um im Rahmen dieses Bürgerhaushalts ein Projekt für 100 Euro auf den Weg zu bringen, müssen weitere 75 Euro an Nebenkosten aufgewendet werden. Und natürlich geht es bei der Stadt Friedberg nicht, ohne gleich zusätzliches Personal einzustellen.

Wie will die Stadt Friedberg weitere Wünsche erfüllen?

Die Mehrheit im Finanzausschuss tritt völlig zu Recht auf die Bremse. Schon jetzt liegen Anträge aus dem Stadtrat monate-, ja auch jahrelang auf dem Schreibtisch des Bürgermeisters. Wenn die Stadt schon nicht in der Lage ist, die eigenen politischen Anliegen zu bewältigen – wie will sie dann zusätzliche Bürgerwünsche erfüllen?

Lesen Sie dazu den Bericht Wenn Bürger das Geld der Stadt Friedberg verwalten

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren