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Bürgermeisterwahl

08.01.2019

Wie Reinhard Gürtner in Kissing punkten will

Reinhard Gürtner ist als Kandidat der CSU für die Bürgermeisterwahl in Kissing nominiert worden.
Bild: Philipp Schröders

Plus Die Kissinger CSU nominiert ihren Ortsvorsitzenden als Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im März. Wie er die Gemeinde voranbringen möchte.

Die CSU in Kissing hat den Anfang gemacht und ihren Kandidaten ins Rennen um das Bürgermeisteramt geschickt. Am Montagabend nominierten die Mitglieder den Ortsvorsitzenden Reinhard Gürtner. Er will nun bei der Wahl am Sonntag, 24. März, die meisten Stimmen holen und neuer Bürgermeister werden. 49 Kissinger CSU-Mitglieder kamen zur Nominierungsversammlung ins Dr.-Josef-Zimmermann-Haus am Montagabend. Alle sprachen sich für Gürtner aus, der als Einziger antrat. Insgesamt waren über 110 Besucher da, um sich ein Bild von dem Kandidaten zu machen. Der 51-Jährige freute sich über die zahlreichen Gäste. „Wir in der CSU legen Wert auf Transparenz“, sagte er.

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Gürtner wirbt mit beruflicher Kompetenz und politischer Erfahrung

Gürtner erzählte von seinem Werdegang und verwies auf seine berufliche Kompetenz. Der gebürtige Beilngrieser arbeitete nach seiner Ausbildung beim Fernmeldeamt der Deutschen Post. Nach der Wende war er als Bauführer und Disponent in den neuen Bundesländern im Einsatz. „Hier wurden Organisationstalent, genaue Abrechnung gemäß Leistungsverzeichnis und gepflegter Kundenumgang gefordert.“ Inzwischen ist er als Berufssoldat Fachlehrer an der Schule für Informationstechnik der Bundeswehr in Lagerlechfeld.

Gürtner engagiert sich seit 15 Jahren als CSU-Mitglied. Er ist seit elf Jahren Ortsvorsitzender, sitzt im Gemeinderat und auch im Kreistag. „Ich möchte mein ganzes Können investieren, mich mit meinem Engagement für Sie einbringen und unser Kissing voranbringen“, sagte er bei der Versammlung. Er wolle sich dafür einsetzen, „dass Kissing ein Ort ist, an dem man gerne lebt und arbeitet.“

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Dazu stellte er ein Programm mit dem Titel „Mein Kissing 2030“ vor. An erster Stelle sehe er sich bei dem Thema Wohnen den Bürgern verpflichtet. „Kissinger, die am Ort bleiben möchten, sich ein Haus bauen möchten, sollen dies auch tun können.“ Dafür müsse ein Konzept erarbeitet werden. Möglicherweise über einen Punktekatalog, der Faktoren wie Ortsansässigkeit oder soziales Engagement berücksichtigt. Auch der soziale Wohnungsbau müsse mehr in den Fokus gerückt werden. Gürtner sprach sich dabei für eine enge Zusammenarbeit mit der kommunalen Wohnbau des Landkreises aus.

Kandidat spricht sich für Ausbau der Radwege in und um Kissing aus

Auch zukunftsorientierte Formen wie das Mehrgenerationen-Wohnen könne er sich vorstellen. Dabei wohnen verschiedene Generationen zusammen. „Junge Menschen helfen dabei den älteren Personen und auch umgekehrt.“ Zudem plädierte Gürtner für einen Ausbau der Radwege. „Ich höre aus den Gesprächen mit Jung und Alt, dass sie mit dem E-Bike immer mehr an Mobilität gewinnen und diese Art auch nutzen wollen.“ Gürtner wolle das Netz innerorts ausbauen, aber auch die Verbidungen zu den Nachbargemeinden. Konkret nannte er den Radweg zwischen Kissing und Hörmannsberg. Im Hinblick auf den Autoverkehr sei ihm der Rückbau der B2 besonders wichtig, um die Anwohner zu entlasten. Die Möglichkeit bestehe aber erst nach dem Bau der Ortsumfahrung, also der Osttangente. Viel Raum in Gürtners Rede nahm die Versorgung mit schnellem Internet ein. „Glasfaseranschluss ist hier das Wort der Zukunft.“ Kissing brauche ein leistungsfähiges Datennetz für Fernsehen, Radio, Mobilfunk-Dienste oder um die Häuser zu steuern.

Gürtner betonte außerdem, dass er als CSU-Politiker auf ein breites Netzwerk zugreifen könne. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz lobte ihn für seine berufliche Kompetenz und kommunalpolitische Erfahrung. Zudem habe Gürtner ein Gespür für die Bürger. „Die richtigen Themen und der richtige Kandidat.“ Landrat Klaus Metzger und der Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko, beide CSU, sprachen anschließend beim Neujahrsempfang, den der Ortsverband mit der Nominierungsversammlung verband. Beide sagten ihre Unterstützung für Gürtner zu.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Die Kissinger SPD verpasst eine Chance

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