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Volleyball

28.03.2015

Alles oder nichts?

Solch gelungene Einerblocks wie dieser von Franziska Bender bräuchten die Friedberger Volleyballerinnen im Endspiel gegen Freising möglichst viele. Mit einem Sieg wären die Friedbergerinnen fast sicher Meister, bei einer Niederlage stünde man wohl mit leeren Händen da.
Bild: Kleist

Gewinnen die TSV-Damen den Schlager gegen Freising mit 3:0 oder 3:1 sind sie Meister – verlieren sie, bleibt wohl nur der dritte Platz. Seniorinnen spielen um die „Bayerische“

Alles oder nichts? Das ist die entscheidende Frage vor dem letzten Spieltag in der Bayernliga-Süd der Volleyball-Damen. Das Friedberger Team von Trainer Alex Wiskirchen trifft dabei am Samstag ab 18 Uhr auf den SC Freising – und spannender hätte sich auch kein Drehbuchautor dieses Saisonfinale ausdenken können.

Der TSV Friedberg ist mit 47 Punkten Tabellenführer – vor dem punktgleichen Team aus Freising, das aber das schlechtere Satzverhältnis aufweist. Eines ist schon vor dem ersten Ballwechsel sicher: Die Mannschaft, die das Topspiel mit 3:0 oder 3:1 gewinnt, ist Meister und steigt direkt in die Regionalliga auf. Doch für den Verlierer dieses absoluten Spitzenspiels bliebe dann aller Voraussicht nach nur der undankbare dritte Platz – und damit eigentlich nichts. Denn Dritter ist der SV Mauerstetten, der 46 Punkte auf seinem Konto hat – und der Tabellendritte trägt sein letztes Spiel am Samstag um 17.30 Uhr beim Tabellenvorletzten Lenggries aus. Sollte Mauerstetten wider Erwarten stolpern, würden Friedberg und Freising die beiden Spitzenplätze unter sich ausmachen. Doch damit rechnen wohl nur die größten Optimisten. Viel wahrscheinlicher ist es, dass Mauerstetten seine Pflichtaufgabe löst, die drei Punkte holt und somit wohl mindestens in die Aufstiegsrelegation gehen darf.

Damit geht am Samstag für die erste Damenmannschaft des TSV Friedberg beim letzten Spieltag der Saison um alles. Besser hätte man eine Spielbegegnung im Ligabetrieb nicht legen können, als dass sich erst im letzten Spiel entscheidet, wer die Meisterschaft gewinnt. Und auch zeitlich ist es das wirklich allerletzte Spiel des Tages.

Für die Schützlinge von Coach Alex Wiskirchen heißt es also noch einmal alles geben. „Das ist das Spiel, auf das wir die ganze Saison hin gearbeitet haben. Ein packenderes Finale kann man sich kaum wünschen“, so der Trainer. Die beiden aufeinandertreffenden Mannschaften sind derzeit punktgleich und nur ein minimal besseres Satzverhältnis platziert den TSV vor den Freisingern. Und auch einfach „nur“ ein Sieg garantiert hier nicht unmittelbar den Spitzenplatz. Friedberg muss, um ganz sicher vorn zu bleiben, 3:0 oder 3:1 gewinnen. Bei einem 3:2-Sieg müsste man dann fast zum Rechenschieber greifen – und unter ganz besonderen Umständen könnte der TSV sogar noch auf dem zweiten Platz landen. Allerdings kann der Verlierer - was insgesamt auch am Wahrscheinlichsten scheint, aber auch komplett leer ausgehen und dritter werden. Es ist also alles drin und Spannung garantiert. Freising wird sicher mit einem Tross anreisen und so hoffen die Friedbergerinnen, dass die eigenen Fans sie zahlreich und lautstark im Kampf um den Titel unterstützen. Anpfiff in der Friedberger Rothenberghalle ist um 18 Uhr.

Am Sonntag geht ab 10.30 Uhr es dann auch noch für eine weitere Senioren-Mannschaft des TSV um das Ticket für die Deutschen in Dachau. In Königsbrunn tragen die „Jung-Seniorinnen“ ihre bayerischen Meisterschaften aus. Ebenfalls mit dabei sind die Teams aus Königsbrunn, Planegg Krailing, Nürnberg, Donaustauf und München-Ost. Auch hier qualifiziert sich der erste direkt und der Zweite fährt zur Süd-Deutschen. Der TSV trifft in den Gruppenspielen auf den TSV Königsbrunn und den VfL Nürnberg. Gespielt wird dabei in der Halle der Grundschule West in der Mindel-heimer Straße.

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