Tennis

09.08.2015

Das Olympia-Team ist wieder da

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Ein erfahrenes Schiedsrichter-Quartett: Philipp Schröder, Nico Helwerth, Timo Jan zen und Supervisor Sören Friemel (von links).
Bild: Kleist

Supervisor Sören Friemel kommt mit drei Schiedsrichtern direkt aus Kitzbühel

Eines zeichnet das ITF-Turnier in Friedberg schon seit Jahren aus: die familiäre Atmosphäre. Man kennt sich, man schätzt sich und man kommt bestens miteinander klar. „Man“, das sind in diesem Fall die TCF-Verantwortlichen Stephan Pasdera und Turnierdirektor Pee Braml mit ihrem Organisationsteam auf der einen und die Schiedsrichter um Supervisor Sören Friemel auf der anderen Seite.

Seit zehn Jahren ist Sören Friemel nun schon der Supervisor dieses ITF-Turniers auf der TCF-Anlage, mittlerweile ist er auch der höchste ITF-Schiedsrichter, der „Head of Officiating“. Diesmal kam Friemel mit den drei Schiedsrichtern Philipp Schröder, Timo Janzen und Nico Helwerth direkt aus Kitzbühel angreist – dort hatten alle drei beim ATP-Turnier ihren Einsatz, Helwerth schiedste beim Turnier, das Philipp Kohlschreiber gewann, dabei das Doppelfinale.

„Wir kommen immer wieder gerne hierher“, meinte Sören Friemel, der einmal mehr als Supervisor in Friedberg in offizieller Mission unterwegs ist. Janzen und Helwerth dagegen sind als Schiedsrichter, die Daviscupspiele leiten dürfen, für dieses Future-Turnier fast schon überqualifiziert. „Wenn wir hier als Schiedsrichter tätig wären, würde uns das nicht als Arbeitszeit angerechnet“, so Nico Helwerth, der zusammen mit Friemel auch beim Davis-Cup-Abstiegsmatch zwischen der Schweiz und den Niederlanden vom 18. bis 20. September im Einsatz sein wird.

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So traf es sich gut, dass in Friedberg im Rahmen der Friedberg Open auch ein Schiedsrichter-Kurs der ITF für Junior-Schiedsrichter anstand. Am Sonntag stand für die zehn angehenden Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter im Alter zwischen 15 und 20 Jahren Theorie auf dem Stundenplan, am Montag durften die Nachwuchsreferees dann auf die Stühle, um die entscheidenden Qualifikationsspiele zu leiten. Genau beobachtet von ihren erfahrenen Kollegen. Bis Mittwoch werden sie in Friedberg wohl im Einsatz sein.

„Am Sonntag hatten Sie es gut, der Theorieteil war in der Halle und da war es angenehm kühl – draußen war’s wesentlich heißer“, meinte Sören Friemel mit einem Lächeln.

Schon einmal war die Schiedsrichtergruppe um Sören Friemel gemeinsam von einem großen Turnier ins „kleine“ Friedberg gereist: und zwar nach den Olympischen Spielen in London. Dort waren Friemel, Janzen und Helwerth beim Olympischen Tennisturnier dabei. Noch keine Olympia-Erfahrung hat dagegen der Vierte im Bunde, Philipp Schröder. Auch er zählt zu den Stammgästen in Friedberg und auch er dürfte wohl bald Olympia-Luft schnuppern dürfen. „Er ist einer der aussichtsreichen Kandidaten für die Olympischen Spiele in Rio im kommenden Jahr“, ist sich Supervisor Sören Friemel sicher.

Und wie schlugen sich die Neulinge denn in der Qualifikation in Friedberg? Die einhellige Meinung lautete: sehr gut.

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