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Ringen

09.04.2015

Guha und Tanzyna messen sich international

Niklas Guha (rot) vom TSC Mering musste sich nur im Finale des Internationalen Turniers in Utrecht einem Gegner beugen. Er holte Silber.
Bild: Peter Kleist

Beim 45. Internationalen Osterturnier in Utrecht springt für den TSC Mering sogar eine Silbermedaille heraus

Auf geballte Ringerpower aus der ganzen Welt trafen die beiden Ringer des TSC Mering, Oliver Tanzyna und Niklas Guha, am vergangenen Osterwochenende. Bereits am Freitag reisten sie mit dem Team Bayern nach Utrecht, wo es noch am Abend auf die Waage ging. Am Samstag starteten um zehn Uhr die Poolkämpfe, ehe am Sonntag die Finals ausgekämpft wurden.

Insgesamt waren 29 Nationen vertreten, darunter auch Vereine aus den USA, aus Mexiko, England, Italien, Russland oder aus Norwegen. Die TSCler traten in der Altersklasse von fünfzehn bis siebzehn Jahren an. Dabei schnürte Oliver Tanzyna bis 63 Kilo die Ringerstiefel. Während er mit einem Schultersieg über Reggie Hendriks vom Gastgeberverein gut ins Turnier startete, verlor er das zweite Duell gegen Denis Hergert aus Deutschland mit 2:7. „Diesen Kampf hätte ich gewinnen können. Da war ich nicht voll konzentriert“, haderte Tanzyna mit der Leistung. Im dritte Fight war für den Meringer dagegen nichts zu holen. Gegen den Franzosen Kaibekov Alibek unterlag er technisch überlegen und schied damit aus dem Turnier aus.

Niklas Guha bestens in Form

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Bis 76 Kilo ging für den TSC Mering und das Team aus Bayern Niklas Guha auf die Matte. In den ersten vier Aufeinandertreffen ließ er seinen Kontrahenten aus Deutschland, den Niederlanden und Frankreich nicht den Hauch einer Chance. Mit sehenswerten Überwürfen, die mit der höchsten technischen Wertung belohnt wurden, fegte er seine Gegner von der Matte und kämpfte sich so ins Finale. „Da war ich wirklich gut in Form und hatte eine Lauf“, resümiert der junge Meringer Ringer.

Gegner körperlich einfach zu stark

Im Titelfight traf er auf Friedrich Fouda von der Sportschule in Chemnitz und Leipzig. Gegen den körperlich starken Athleten aus Deutschland hatte Guha nur wenig entgegenzusetzen und verlor seinerseits deutlich unterlegen. „Da war nicht viel zu holen. Der war am Ende körperlich einfach zu stark“, musste sich Guha eingestehen.

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