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  3. Debatte um Wahltermin: Zweimal wählen: 40000 Euro Mehrkosten für Wahlhelfer

Debatte um Wahltermin
31.01.2013

Zweimal wählen: 40000 Euro Mehrkosten für Wahlhelfer

Bei nur einem Wahltermin im September könnten sich die Kommunen im Landkreis Geld sparen. Allein die Wahlhelfer kosten etwa 40000 Euro.
Foto: dpa

Kommunen im Landkreis könnten sich bei einem Wahltermin für die Bundes- und Landtagswahl  im September viel Geld sparen. Allein die Wahlhelfer kosten pro Wahltermin etwa 40000 Euro.

 Nach dem aktuellen Stand der Dinge läuft es in Bayern auf zwei Wahltermine in diesem Jahr hinaus. Am 15. September sollen der Landtag und der Bezirkstag, am 22. September der Bundestag gewählt werden. Inzwischen ist allerdings eine Debatte entbrannt, dass man mit einem Wahltermin Kosten sparen könnte. Der Günzburger Ordnungsamtsleiter Helmut Stammer hat ausgerechnet, dass allein in der Kreisstadt bei einem Urnengang etwa 150 Wahlhelfer im Einsatz sind. 16 Wahllokale und drei Briefwahlvorstände seien vorgesehen. Als „Erfrischungsgeld“ bekommen die Helfer in Günzburg 21 Euro. „Mit den Mieten und der Brotzeit sind wir bei 5000 Euro“, sagt Stammer. Und wenn man das städtische Personal hinzurechne, dann kommen laut Stammer etwa 10000 Euro Kosten zusammen.

Geld, das man sich bei nur einem Wahltermin sparen könnte. Stammer hielte das aber für falsch. „Die Leute müssen den Durchblick behalten.“ Bei einem Termin wären sieben Stimmen zu vergeben, rechnet Stammer vor: Erst- und Zweitstimme jeweils für Landtags-, Bezirkstags- und Bundestagswahl sowie eine Stimme beim Volksentscheid zur Verfassungsänderung. Vier Wahlurnen wären mit den Stimmzetteln zu füttern, sagt Stammer: „Für die Oma mit 83 wäre das nicht ganz einfach.“

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