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Firefighter Stairrun

11.05.2018

„Dreppa Drappr“ erfolgreich in Berlin

Geschafft, aber glücklich: Sven Marku (links) und Michael Seidler nach dem erfolgreichen Firefighter Stairrun in Berlin.
Bild: Seidler

Beim Feuerwehr-Wettbewerb schafften die Teilnehmer aus Bubesheim und Leipheim 770 Stufen in gut zehn Minuten. Was sie jetzt vorhaben.

Erfolgreich sind die „Dreppa Drappr“ aus Berlin zurückgekehrt. Michael Seidler und Sven Marku stellten sich der Herausforderung des achten Berlin Firefighter Stairrun und benötigten für die 770 Stufen hinauf in die 39. Etage des Park-Inn-Hotels Berlin zehn Minuten und 22 Sekunden, in kompletter Schutzausrüstung mit angeschlossenem Atemschutzgerät.

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Dieses Zwei-Mann-Team aus Bubesheim, von dem Seidler bei der Feuerwehr Bubesheim und Marku bei der Feuerwehr Leipheim ist, verbesserte sich damit um 1:20 Minuten im Vergleich zum Vorjahr, als Michael Seidler mit Michael Demharter das Treppenhaus hinaufstürmte. „Wir waren komplett platt, als wir oben ankamen. Es war mit 21 Grad und praller Sonne fast zu warm. Am schlimmsten war für uns der Quergang im 20. Stock und dann das Ende ab dem 35. Stock. Ab da hat man das Ziel quasi vor Augen, hört schon die Anfeuerungsrufe von oben und verbrennt die allerletzten Reserven“, beschreiben Marku und Seidler ihren Lauf. Die beiden fitten Feuerwehrsportler landeten in der Gesamtwertung auf Platz 159 von 402 Teams und bei den „Youngsters“, wie ihre Altersklasse heißt, auf Platz 127 von 273.

Doch nicht nur die Medaille, die jedes Team erhält, das oben ankommt, zählt. Zeit und Platzierung, Stimmung am Start auf dem Alexanderplatz mit den Fans, Medienteams und Touristen spielen eine Rolle. Marku, Seidler und Michael Demharter, der in Berlin als Betreuer, sonst aber auch als Stairrunner unterwegs ist, sind sich einig: „Das war wieder eine super Kameradschaft von einem Haufen Verrückter. So ein Stairrun schweißt schon irgendwo zusammen. Egal aus welchem Land du kommst, ob du bei Berufsfeuerwehr, Werkfeuerwehr oder freiwilliger Feuerwehr bist.“

Wie geht es weiter? Nächstes Ziel ist im Juni der Firefighter Stairrun in Wilhelmsfeld und „2019 definitiv wieder Berlin, vielleicht mit einem zweiten Team bestehend aus Vater und Sohn Demharter“, sagt Seidler. Das Quartett würde sich über Verstärkung freuen: „Vielleicht haben noch andere Feuerwehrleute Lust auf so ein verrücktes Hobby.“

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