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Landkreis Günzburg

13.09.2019

JU tritt mit einer eigenen Liste für den Kreistag an

Im März 2020 finden die Kommunalwahlen statt.
Bild: Bernhard Weizenegger (Symbolfoto)

Mit einer eigenen jungen Liste für den Kreistag tritt die JU im Landkreis Günzburg bei den Kommunalwahlen 2020 an.

Am vergangenen Wochenende fasste die Junge Union den Entschluss für die nächste Kommunalwahl: Sie tritt mit einer eigenen jungen Liste für den Kreistag an. „Wir möchten der Jugend im Landkreis eine Stimme geben“, kommentiert Barbara Lenzgeiger, stellvertretende Kreisvorsitzende, die Entscheidung des CSU-Nachwuchs.

Man habe sich intensiv in den vergangenen Monaten ausgetauscht und in der JU, der CSU sowie in zahlreichen Jugendverbänden geworben und Gespräche geführt. „Jetzt gehen wir mit der Entscheidung an die Öffentlichkeit: Wir werden zur Kommunalwahl im März 2020 mit einem eigenen, jungen Angebot für den Landkries antreten“, so Stefanie Wagner, Kreisvorsitzende der Jungen Union über die Entscheidung des Kreisverbandes.

CSU und JU haben jeweils eine Liste

Man habe jüngst noch zahlreiche Erfahrungsberichte aus anderen Landkreisen und kreisfreien Städten in ganz Bayern eingeholt, in denen man bislang schon junge Listen habe und nach sorgfältiger Abwägung erkannt, dass ebenso für die JU wie für CSU im Landkreis zwei Listen von Vorteil wären, erläutert Wagner weiter.

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„Wir folgen natürlich dem gleichen Wertekompass, aber mit zwei Listen für bürgerliche Wähler, wobei eine explizit ein Angebot an die Jugend sein wird und dementsprechend Jugendliche, junge Erwachsene und junge Familien repräsentieren wird, können wir der Jugend eine eigene Stimme geben“, kommentiert Florian Kaida, stellvertretender JU-Kreisvorsitzender, die Entscheidung der Jungpolitiker.

„Wir machen einen eigenen Wahlkampf mit eigenen Themen und Inhalten und werden so auch spezielle Jugend-Themen voranbringen.“ Dass die JU sich um die Landkreisjugend kümmere, „konnten wir bislang mehrfach beweisen“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wo andere nur reden und fordern, da haben wir den Erhalt des Hallenbades in Leipheim mit vorangebracht, den Windelbonus für Neugeborene angeregt, die Gelbe Tonne als Umweltthema durchgesetzt und den Schwimmunterricht im Landkreis in den Fokus gerückt“, ergänzt Barbara Lenzgeiger die Planungen zur JU-Liste.

Der Altersdurchschnitt im Kreistag ist "relativ hoch"

Da der Altersdurchschnitt im Kreistag relativ hoch sei und es für Jugendliche und junge Erwachsene schwierig sei, über die klassischen Listen in den Kreistag zu kommen, möchten „wir gerade dieser Gruppe unserer Gesellschaft mehr Schlagkraft bei der Entscheidungsfindung geben“, fügt Peter Finkel, Ortsvorsitzender der JU-Holzwinkel hinzu.

Die Themen- und Programmfindung der jungen Kommunalpolitiker sei zwar ebenso wie die Kandidatenfindung noch nicht abgeschlossen, aber erste Eckpunkte nähmen bereits Form an, so Stefan Baisch, Stadtrat in Günzburg und gleichsam in der Listen-Mannschaft der Jungen Union. Besonders lägen der Liste beispielsweise das Wohnen und Arbeiten im Landkreis in der Zukunft, die Digitalisierung sowie die umfassende Qualifikation der Jugend im Landkreis am Herzen, um auch für konjunkturell schwächere Zeiten die junge Generation zukunftsfest zu machen.

Keine Schwarzmalerei, keine Verbote

Anfang November ist die Aufstellungsversammlung für die Liste geplant. „ JUng wählen wird unser Motto sein. Wir möchten die große Masse an Jugendlichen und jungen Erwachsenen ansprechen, die gerne im Landkreis lebt, die ihren Landkreis gestalten möchte und die im Landkreis ihre Zukunft sieht. Keine Schwarzmalerei, keine Verbote, sondern Optimismus für den Landkreis, Anpacken und Gestalten, dafür möchten wir stehen“, so Thomas Wagner, Ortsvorsitzender der Jungen Union Gundremmingen. (zg)

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