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Offingen

07.05.2020

Offingen hat jetzt eine Kulturreferentin

Bürgermeister Thomas Wörz vereidigte in der Offinger Mindelhalle nacheinander die sechs neuen Mitglieder des Marktgemeinderats.
Bild: Peter Wieser

Der Marktgemeinderat hat sechs neue Mitglieder. Wer die stellvertretenden Bürgermeister sind und warum das Gremium beim Thema Sitzungsgeld überrascht.

Erfolgreiche, aber auch diskussionsfreudige sechs Jahre, um den besten Weg für Offingen zu finden, hatte Offingens Bürgermeister Thomas Wörz ( SPD) seinem Marktgemeinderat gewünscht, bevor er die sechs neu gewählten Mitglieder vereidigte: Luise Bader (SPD), Monika Bender (FWO), Daniel Mayer (JBO) . Frank Reuther ( CSU), Kurt Schweizer ( Bündnis 90/Die Grünen) und Christian Zahler (Freie Wählervereinigung Schnuttenbach).

Was die Vertreter von Bürgermeister Wörz betrifft, hat sich nichts geändert. Florian Haupeltshofer (JBO) ist weiterhin Zweiter Bürgermeister, Maria Luise Eberle (CSU) ist wieder Dritte Bürgermeisterin – sie erhielt vier Stimmen mehr als Georg Bader (Freie Wählervereinigung Schnuttenbach), der für dieses Amt ebenfalls vorgeschlagen worden war. Einen Haupt- und Finanzausschuss, einen Bau- und Umweltausschuss und einen Rechnungsprüfungsausschuss gibt es ebenfalls wieder.

Grafikerin Sabine Nemetz wird Kulturreferentin in Offingen

Offingen hat jetzt eine Kulturreferentin – die Meinungen gingen zunächst etwas auseinander, ob man eine solche Referentenstelle überhaupt schaffen solle. Auf Vereinsebene funktioniere es in Offingen kulturell sehr gut, aber man könne auch andere Dinge wie Ausstellungen, Konzerte oder Dichterlesungen organisieren. es wäre schön, wenn sich eine Person darum kümmern würde, so Frank Reuther. Die in Offingen lebende Grafikerin Sabine Nemetz, die sich auch der Malerei verschrieben haz, wäre dazu bereit, nachdem er sie auf dieses Thema angesprochen habe.

Katja Vielweib verwies auf die Veranstaltungen, unter anderem auf die der Zukunftswerkstatt Offingen, der VHS oder des Musikvereins Lyra, die es bereits gebe. Rüdiger Zischak (CSU) sagte: Offingen habe eine Größe, bei der Kultur dazugehöre, nur das Bindeglied zur Gemeinde sei nicht vorhanden. Michael Süß schlug vor: „Man sollte es einfach probieren.“ Man habe jemand der das machen würde und wenn es nicht funktioniere, dann lasse man es wieder. Mit zwölf zu vier Stimmen entschied der Offinger Marktgemeinderat, dass es einen Kulturreferenten geben soll und sprach sich dabei für Sabine Nemetz aus.

Energie- und Umweltreferent ist weiterhin Kasten Feil. Daniel Mayer ist Jugendreferent und Monika Schweizer Seniorenreferentin. Ihr bisheriges weiteres Amt als Behindertenreferentin führt Frank Reuther weiter.

Das monatliche Sitzungsgeld in Offingen wird nicht erhöht

Dem Vorschlag der Verwaltung, das monatliche Sitzungsgeld sowie die Entschädigung für das Ausüben eines Referats zu erhöhen, folgte der Marktgemeinderat mehrheitlich nicht – obwohl die Regelung aus dem Jahr 2002 stamme und landkreisweit unter dem Durchschnitt liege. Eine Erhöhung passe in der momentanen Zeit, in der tausende Menschen sich in Kurzarbeit befinden, nicht. Man sollte das verschieben, sagte Georg Bader.

Hinsichtlich der 30 Stundenkilometer-Regelung in Schuttenbach bemerkte Christian Zahler, er sei in der Vergangenheit mehrmals darauf angesprochen worden, dass die Verkehrsschilder schlecht zu erkennen seien, und ob denn nicht eine zusätzliche Kennzeichnung auf der Fahrbahn möglich sei. Dies habe man bereits in die Wege geleitet, informierte Offingens Bürgermeister Wörz.

In der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Offingen sind neben dem Ersten Bürgermeister und einem Gemeinderatsmitglied der jeweiligen Mitgliedsgemeinde für jedes volle Tausend ihrer Einwohner ein weiteres Gemeinderatsmitglied vertreten. Neben Thomas Wörz sind diese für den Markt Offingen Monika Schweizer (SPD), Florian Haupeltshofer, Michael Süß (FWO), Karsten Feil (CSU) und Maria Luise Eberle. Weiter wurde die Besetzung der Vertreter der Verbandsversammlung des Abwasserverbands Mindel-Kammel, des Schulverbands Offingen und des Schulverbands Gundremmingen, wie auch des Rechtlerausschusses beschlossen.

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